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Ebola in Guinea

Schon Ende Juli konnten wir Dr. Kilian Stoecker vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr am Dientzenhofer Gymnasium begrüßen, als die Seuche erst ein paar Wochen die Medien hier in Europa beschäftigte. Heute, ein paar Tage vor Weihnachten, ist Ebola in Afrika zwar immer noch nicht besiegt, allerdings zeigen sich die ersten Erfolge bei der Bekämpfung – wahrscheinlich auch durch den Einsatz von mobilen Laboren, wie das von Dr. Stoecker mitentwickelte und in Guinea erstmals zum Einsatz gekommene.

6.100 Tote. So viele Todesopfer hat die dritte, und bisher größte Ebola-Epidemie bis Ende November 2014 gefordert. Ein Helfer der als einer der ersten vor Ort war, ist Dr. Kilian Stoecker, Molekularbiologe in einer zivilen Abteilung der Bundeswehr. Er war federführend in der Entwicklung eines mobilen Labors, mit welchem in sehr kurzer Zeit Gewebe- bzw. Blutproben ausgewertet werden können.

Begonnen hat die Epidemie im Februar diesen Jahres in Guinea, breitete sich aber schnell auf weitere Länder in Westafrika aus. Infiziert wurde damals, so nimmt man, ein Mensch beim Kontakt mit einem infiziertem Wildtier. Der Ebola-Erreger ist ein sehr aggressives Virus, die Erkrankung führt bei 7 von 10 Erkrankten zum Tod. Über Körperflüssigkeiten überträgt sich das Virus weiter auf andere Menschen. Besondere Gegebenheiten in dieser Gegend Afrikas wie zum Beispiel das Pflegen von Kranken, die engen Wohnverhältnisse und die Totenzeremonie begünstigen die Ausbreitung des Virus zusätzlich. Sehr wichtig ist daher Erkrankte sofort zu isolieren, und zusätzlich alle Menschen mit dem der Betroffen in Kontakt war, die er also eventuell hätte anstecken können, auch auf den Virus zu testen.


Eine sehr gute Methode dies schnell durchzuführen, ist das bereits oben erwähnte mobile Labor von Herrn Dr. Stoecker. Schon Ende März brach er deshalb mit vier weiteren Spezialisten nach Guinea auf.




Unter Koordination der WHO (Weltgesundheitsorganisation), errichteten sie in Zusammenarbeit mit Ärzte ohne Grenzen eine Krankenstation, in der Patienten auf das Virus getestet und gegebenenfalls isoliert werden können. Alle fünf Wochen wird diese Station seit her mit neuem Personal besetzt.

Durch Herrn Stoeckers sehr authentische Berichterstattung und einen sehr lebendigen, informativen Vortrag über den Ebola-Virus, die Funktionsweise des von ihm entwickelten Labors und die sehr spannende Berichterstattung seiner Reise nach Afrika, wurde die elfte Jahrgangsstufe über die Situation in Westafrika informiert und sensibilisiert.

Jonas Vollhüter Q12



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