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DIE 7E AUF DER SUCHE NACH DEM GEHEIMNIS DER VERSCHWUNDENEN KINDER.

„OSKAR UND DAS GEHEIMNIS DER VERSCHWUNDENEN KINDER“ KENNT FAST JEDER, ABER WER HAT SCHON EINMAL DIE ORIGINALSCHAUPLÄTZE GESEHEN?

Passend zu unserer Deutschlektüre „Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder“ der Bamberger Autorin Claudia Frieser besuchten die Schüler der Klasse 7e die Stadt Nürnberg. Auf dem sogenannten Oskar-Rundgang lernten wir genauso wie der Protagonist Oskar in einer kleinen Zeitreise das mittelalterliche Nürnberg kennen.
Die Führung brachte uns an verschiedene Schauplätze, die im Roman eine wesentliche Rolle spielen. So erfuhren wir beispielsweise ganz genau vor Ort, welche Eindrücke Oskar beim Betreten der alten Stadt gehabt haben muss, wie die Toiletten im Mittelalter aussahen oder wie das Spital, aus dem auf geheimnisvolle Weise Kinder verschwunden waren,  früher aussah und was davon heute noch zu erkennen ist. Und was uns am meisten interessierte, ob das im Roman geschilderte Verschwinden der Kinder wirklich der Realität entsprechen konnte.
 

Ja und nein, denn unsere Führerin meinte, dass in den alten Chroniken immer erwähnt wurde, dass in den alten Krankenhäusern gerade auch arme Menschen umsonst behandelt wurden. Hieraus entstand die reine Vermutung, dass gerade die armen alleinstehenden Frauen hier ihre Kinder zurückließen in der Hoffnung, dass sich jemand um sie kümmern würde. Aufgrund der Lektüre des Romans konnten wir auch immer wieder unser Wissen, wie Oskar und Albrecht (Dürer) auf Entdeckungstour gingen, einbringen.

Unsere Führerin war begeistert! Nachdem in der Pause der Nürnberger Weihnachtsmarkt besucht wurde, führten uns im Anschluss mehrere Stufen in die alten Lochgefängnisse der Stadt hinunter. Warum wir gerade hier unterwegs waren? Im Roman wird die Apothekerin Kathrin der Hexerei beschuldigt und daraufhin in die Lochgefängnisse geworfen. Jetzt konnten wir uns auf sehr anschauliche Art und Weise davon ein Bild machen, wie die einzelnen Zellen aufgebaut waren und wie man dort hausen musste. Die dort ausgestellten Folterinstrumente überzeugten uns, dass hier jeder irgendwann geständig wurde, genau wie im Roman.

StRefin Julia Geisenhof, Claudia Losgar


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