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Fachprofil


„Damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10, 10)

Im katholischen Religionsunterricht (RU) sollen die Schüler befähigt werden, von der christlichen Religion ausgehend einen Zugang zur Wirklichkeit zu erschließen und somit für ihr Leben tragfähige Perspektiven zu bekommen. Gerade in unserer pluralen und offenen Gesellschaft will der RU zu einer christlichen Lebensorientierung verhelfen, die aber auch Kommunikationsbereitschaft und Toleranz gegenüber anderen Systemen beinhaltet. Gläubige Schüler sollen Impulse erhalten, ihren Glauben zu vertiefen, suchende oder skeptische junge Menschen bekommen Anregungen, sich dennoch mit religiösen Fragestellungen zu beschäftigen.
Damit der RU seinen Beitrag zur gymnasialen Bildung und Persönlichkeitsentwicklung leisten kann, ist er als ordentliches Lehrfach in der Verfassung verankert. Die Schüler werden in ihrer religiösen und sozialen Entwicklung unterstützt. Ausgehend von den Lebenserfahrungen der jungen Menschen werden christliche Inhalte erschlossen und wiederum mit dem Lebenshintergrund der Schüler verbunden. Die Heilige Schrift und die kirchliche Tradition und Verkündigung sind die Grundlagen dafür, religiöse Kompetenzen zu entwickeln; diese Kompetenzen sind:
- Sich der Frage nach Gott stellen
- Religiöse Symbole und religiöse Sprache kennen und verstehen
- Sich mit Werten und ethischen Fragen auseinandersetzen
- Toleranz gegenüber Nichtgläubigen und Dialogfähigkeit mit anderen Religionen
- Teilhabe am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben
- Religiöses Wissen besitzen und nachvollziehbar darstellen
Getragen vom ökumenischen Geist sollen die Schüler zwar konfessionelle Unterschiede kennen, aber dennoch auf der Grundlage der gemeinsamen christlichen Überlieferung zum Dialog bereit sein und über den eigenen konfessionellen „Tellerrand“ blicken. Dazu bieten sich immer wieder Ansatzpunkte für eine unterrichtliche Zusammenarbeit mit dem Fach Evangelische Religionslehre.
Für das Schulleben und die Schulkultur ist die Schulpastoral von Bedeutung. V.a. Gottesdienste verschiedener Art sowie religiöse Orientierungstage tragen zur Erfahrung des Glaubens bei. Projekte, Begegnungen und Exkursionen stellen eine Verbindung zu Stellen außerhalb der Schule her.
Letztlich hängt das Profil des RU vom Glaubenszeugnis seiner Teilnehmer, Schüler wie Lehrer, ab. Eine reflektierte Entscheidung für die Akzeptanz der Inhalte des RU und auch die Erfahrung der Glaubensgemeinschaft sind an dieses Zeugnis gebunden.

Martin Eder



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