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Rechtschreibförderung am Dientzenhofer-Gymnasium

Rechtschreibförderung am Dientzenhofer-Gymnasium

Die Förderung der Rechtschreibung ist ein Schwerpunkt an unserer Schule. Einen Beitrag dazu leistet das P-Seminar „Rechtschreibung“ (z.Zt. 15 Schüler der Q11/Q12).
Gleich zu Beginn des Schuljahres schreiben die Schüler der 5. Klassen bei ihren Deutschlehrern ein Diktat, das vom P-Seminar entwickelt wurde. Das Diktat wird vom P-Seminar korrigiert; die Bögen werden vorher anonymisiert. Schüler, Eltern und Lehrer erhalten nicht nur eine individuelle Rückmeldung über die Anzahl der Fehler, sondern auch über die Art der Fehler, die aufgetreten sind (z.B. vor allem im Bereich der Groß-, Kleinschreibung, der Doppelung usw.). Alle Beteiligten bekommen also gezielte Hinweise auf Bereiche, in denen zusätzliche Übungen sinnvoll sind.
Aufgrund der Ergebnisse des Diktates erhalten ausgewählte Schüler eine Einladung zu einer zusätzlichen Rechtschreibförderung. Die Stunden in diesem Kurs werden den Schülern im Rahmen der individuellen Lernzeit angerechnet. Das Rechtschreibtraining wird von den Schülern des P-Seminars „Rechtschreibung“ durchgeführt. Die Schüler haben sich auf ihre Unterrichtsstunden mit Unterstützung durch die Schulpsychologie intensiv vorbereitet und bieten ein abwechslungsreiches Programm, zu dem neben der Rechtschreibung auch Entspannungsübungen und Konzentrationsübungen gehören.
Unter Schülern, die mit der Rechtschreibung Probleme haben, finden sich oft auch Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwäche bzw. Legasthenie. Häufig wird die Problematik in der Grundschulzeit nicht erkannt oder es wird dazu geraten, erst einmal abzuwarten. Gerade intelligente Schüler können in den ersten Schuljahren ihre Lese- und Rechtschreibdefizite noch ganz gut kompensieren. Es besteht aber nach dem Übertritt die Gefahr, dass Schüler, die für das Gymnasium geeignet sind, aus diesem Grund scheitern. Das vom P-Seminar durchgeführte Diktat ermöglicht es uns, diese Schüler und deren Eltern zu einem Gespräch einzuladen.
Ansprechpartner in allen Fragen um die Anerkennung einer Lese-, Rechtschreibschwäche oder Legasthenie ist der Schulpsychologische Dienst, der auf Wunsch der Eltern umfassend berät, ggf. auch den Sachverhalt im Einzelnen klärt und ggf. die erforderliche Unterstützung in die Wege leitet (Training und/ oder Nachteilsausgleich).

Peter Kalden


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