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Das DG stellt sich auf der Schulleitertagung in Göttingen mit dem iPad-Projekt vor

Das Dientzenhofer-Gymnasium ist als eines von fünf oberfränkischen Gymnasien Mitglied im nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC, dem bundesweit 267 Schulen mit zertifiziertem MINT-Profil angehören. Auf der Schulleitertagung am vergangenen Wochenende in Göttingen hatte das DG die Gelegenheit, sein Schulprojekt „Digitales Lernen und Arbeiten in den iPad-Klassen“ vorzustellen.

Schülerinnen und Schüler des Dientzenhofer-Gymnasiums können ab der 8. Jahrgangsstufe eine iPad-Klasse besuchen. Die Lehrkräfte gestalten dabei ihren Unterricht so, dass die Geräte in einer didaktisch und pädagogisch reflektierten Art und in angemessenem Umfang eingesetzt werden. Offenen Unterrichtsformen und selbstgesteuertem Lernen wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. Im Rahmen der Unterrichtsarbeit werden virtuelle Lernräume mit Übungsmaterialien entwickelt, die in kommenden Schuljahren von Kollegen nachfolgender Klassen genutzt werden können. Außerhalb der iPad-Klassen stehen ein iPad-Wagen (30 Geräte) und ein iPad-Koffer (16 Tablets) für ausgedehnte Unterrichtseinheiten in allen Jahrgangsstufen zur Verfügung.

Das Dientzenhofer-Gymnasium ist seit fünf Jahren Netzwerkschule des MINT-EC. Dabei handelt es sich um ein nationales Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), gegründet von den Arbeitgebern und in enger Kooperation mit deren Bildungsinitiativen in den Regionen. Mit der Aufnahme in das unter Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) stehende Schulnetzwerk, stehen den MINT-EC - Schulen hochkarätige und innovative Weiterbildungs- und Forschungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Schulleitungen offen. So haben Schülerinnen und Schüler des Dientzenhofer-Gymnasiums nicht nur die Möglichkeit an zahlreichen naturwissenschaftlichen Camps in ganz Deutschland teilzunehmen, sondern auch an spannenden Wettbewerben. Sogar internationale Kontakte zu Partnern aus der Wirtschaft und zu einflussreichen Professoren an Universitäten können geknüpft werden.  

StR M. Hammerschmidt und OStR C. Herbst stellen auf der Schulleitertagung in Göttingen das iPad-Projekt engagiert vor.

Ein Highlight stellt jedes Jahr der Besuch der Regionalforen Mint100 in Bayern dar oder die Teilnahme am Hauptstadtforum Mint400 in Berlin. Neben Informationsveranstaltungen, exklusiven Bildungsmessen und einem fächerübergreifenden Kulturprogramm steht auf diesen Foren das naturwissenschaftliche Arbeiten in Workshops im Mittelpunkt. Egal ob die Schülerinnen und Schüler eine eigene Solarzelle herstellen, neurobiologische Versuche mit herausgerupften Kakerlakenbeinen anstellen, oder Legorobotern das Fußballspielen beibringen – alle Themen lassen das Herz eines jeden Naturwissenschaftlers höher schlagen!

Zwei Lehrkräfte des Dientzenhofer-Gymnasiums, OStR C. Herbst und StDín S. Lohneiß, wirken im IT-Cluster des MINT-EC aktiv mit, einem von vier Themenclustern. Länderübergreifend werden Unterrichtseinheiten, -material und -didaktik überarbeitet bzw. neu entwickelt. Konzepte werden erstellt, die den Einsatz elektronischer Medien im Unterreicht jederzeit möglich machen, z.B. nach dem Prinzip Bring Your Own Device (BYOD). In der Zusammenarbeit des IT-Clusters mit dem Learning Lab der Universität Duisburg Essen sind Webinare entstanden, darunter auch ein Beitrag des Dientzenhofer-Gymnasiums zum Einsatz von iPads im Physikunterricht einer 8. Klasse. Diese können auf www.lehrer-online.de eingesehen werden.
      Die Arbeit in allen vier Themenclustern des MINT-EC wird von Organisationen wie Verbänden, Hochschulen oder Unternehmen begleitet, die ihr aktuelles Know How für die Verbesserung des Schulunterrichts zur Verfügung stellen. Jährlich finden mehrere Arbeitstreffen im Rahmen der einzelnen Cluster statt. Die Ergebnisse der Cluster fließen in Lehrmaterialien, die im Rahmen der MINT-EC Schriftenreihe veröffentlicht werden, sowie in Lehrerfortbildungen, die somit aus dem MINT-EC heraus generiert werden.
 
Die Schulleiterin des Dientzenhofer-Gymnasiums, Frau OStDín B. Cleary, folgte der ehrenvollen Einladung in den Beratungskreises des MINT-EC. Diesem Gremium gehören immer für zwei Jahre zehn Schulleiter des Netzwerks an, deren vorrangiges Ziel es ist, die Vielfalt des Netzwerks abzubilden und die daraus resultierenden unterschiedlichen Sichtweisen zu diskutieren. Der Beratungskreis soll Aspekte der Schulentwicklung beleuchten sowie politische Positionierungen des MINT-EC diskutieren. In diesen Bereich fällt auch der Dialog mit der Kultusministerkonferenz, die Beteiligung an der Bearbeitung des MINT-EC-Leitbildes sowie die Mitgestaltung der Schulleitertagung.

Bei letztgenannter kommen jährlich die Schulleitungen aller MINT-EC-Schulen zum Austausch auf Leitungsebene und über Bundesländergrenzen hinweg zusammen. An zwei Tagen werden aktuelle Themen und Herausforderungen des Schulalltags in Workshops und in einem fachwissenschaftlichen Vortrag behandelt.

In diesem Jahr stand das Thema Digitalisierung an Schulen im Fokus, zu dem Professor Christoph Meinel, Institutsdirektor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) Potsdam, vortrug. „Mit dem Projekt Schul-Cloud möchten wir die Digitalisierung an den Schulen in Deutschland einen entscheidenden Schritt voranbringen. Ich freue mich sehr, dass wir das MINT-EC-Schulnetzwerk als Partner gewinnen konnten. Mehr als 25 MINT-EC Schulen in ganz Deutschland wollen an einem Pilotprojekt teilnehmen und von den Vorteilen der Schul-Cloud profitieren“, so Meinel. Die vom HPI konzipierte Cloud-Infrastruktur, die im Weiteren allen 267 Netzwerkschulen zur Verfügung stehen soll, stellt Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern einen einfachen Zugang zu Lern- und Lehrmaterialien bereit. Lehrinhalte werden webbasiert allen und von überall aus über die Cloud verfügbar gemacht. Dadurch werden der ortsunabhängige Zugriff und der sinnvolle Einsatz im Unterricht erleichtert. 

Mit diesem Pilotprojekt „Schul-Cloud“ in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) treibt MINT-EC die Digitalisierung der Schulen voran.

„Die Digitalisierung und der rasante technologische Wandel erfordern mehr denn je exzellent aufgestellte MINT-Schulen, die junge Menschen möglichst gut auf die sich verändernde Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten“, sagt Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC, „deshalb freuen wir uns über jede weitere Schule, die diese Herausforderung engagiert anpackt.“

Projekt-Website: www.dgipad.de
16.11.2016, LO



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