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Italienisch am DG

Italienisch wird am Dientzenhofer-Gymnasium ab Jahrgangsstufe 8 als dritte Fremdsprache unterrichtet (sprachliches Gymnasium).

Das Fach kann innerhalb verschiedener Sprachenfolgen gewählt werden:
                                                        Il duomo di Milano - der Dom zu Mailand



1.)  Englisch - Latein - Italienisch

2.)  Englisch - Französisch - Italienisch


In der Oberstufe des G8 (Jahrgangsstufen 11 und 12) kann Italienisch als fortgeführte Fremdsprache belegt werden (eine fortgeführte Fremdsprache ist verpflichtend, eine zweite kann durch eine zweite Naturwissenschaft oder ggf. Informatik ersetzt werden); grundsätzlich kann Italienisch auch im Rahmen des individuellen Profilbereichs belegt werden.

Zusätzlich können Italienisch-basierte Seminarfächer angeboten werden.


Anmerkungen zu den Sprachenfolgen:

1.)
Für alle Schülerinnen und Schüler, die sich für Latein als zweite Fremdsprache entschieden haben, ist bei der Zweigwahl in Jahrgangsstufe 7 zu bedenken: wenn sie sich nun für den naturwissenschaftlich-technologischen Zweig entscheiden, verlassen sie das Gymnasium mit Kenntnissen in nur einer modernen Fremdsprache (Englisch). Damit haben sie ihrem künftigen Arbeitgeber auf den ersten Blick nicht mehr Fremdsprachenkenntnisse zu bieten als ein Hauptschüler. Es ist fraglich, ob man damit auf dem Arbeitsmarkt eines vereinten Europas bestehen kann. Der Europarat z.B. wünscht sich für jeden Bürger der EU Kenntnisse in zwei Fremdsprachen neben der eigenen Muttersprache. Hier bietet Italienisch als 3. Fremdsprache die Gelegenheit, sich gute Kenntnisse in der Sprache eines der wichtigsten Handelspartner gerade auch (Süd-)  Deutschlands anzueignen (für Bayern ist Italien der weltweit wichtigste Exportpartner! - vgl. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung -> Gast-Nutzer -> Außenhandel -> Tabellen -> 51000-003). Auch sollte nicht vergessen werden, dass die Entscheidung für den sprachlichen Zweig keine Entscheidung „gegen Chemie“ ist: Auch Schülerinnen und Schüler des sprachlichen Gymnasiums erhalten bereits ab Jahrgangsstufe 9 Unterricht in Chemie und können, bei Interesse und Begabung, auf der Grundlage ihrer allgemeinen Hochschulreife naturwissenschaftliche und technische Fächer studieren. Umgekehrt wird es aus Zeitgründen für Absolventen des naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasiums immer schwieriger, während des Studiums oder gar des Berufslebens zusätzliche Fremdsprachen auf nur annähernd schulischem Niveau zu erlernen. Italienisch als 3. Fremdsprache bietet daher d i e Chance, in einem intensiven, traditionell sehr erfolgreichen, zumindest dreijährigen Lehrgang (Jahrgangsstufen 8 bis 10, danach Wahlphase s.o.) die Sprache Italiens, eines der beliebtesten Reiseländer der Deutschen und zugleich einer der größten Kulturnationen Europas, zu erwerben. 

2.)
Diese Sprachenfolge ist etwas ganz Besonderes: sie ist in ganz Bayern nur an wenigen Gymnasien genehmigt. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Kenntnisse in drei (!) lebenden Fremdsprachen auf höchstem gymnasialen Niveau zu erlernen.

Durch die Wahl der zweiten Fremdsprache Französisch ist man also nicht mehr, wie früher, automatisch auf die spätere „Wahl“ des naturwissenschaftlich-technologischen Zweiges festgelegt – vielmehr stehen einem noch beide Zweige offen!

Außerdem ist es eine bekannte Tatsache, dass sich beim Erlernen zweier strukturähnlicher Fremdsprachen (hier Französisch und Italienisch) Lernerleichterungen bzw. positive Lerneffekte in  b e i d e n  Fremdsprachen ergeben, da diese sich im Gehirn sozusagen „gegenseitig stützen“.


GRÜNDE, ITALIENISCH ZU LERNEN, GIBT ES TAUSENDE ...


Eccone alcuni - z.B.:

 

                                         


Was wird gelernt?

Am Anfang stehen einfache Dialoge und kürzere Texte aus der jugendlichen Erfahrungswelt – Schule, Freunde, Familie, Freizeitaktivitäten usw. im Vordergrund. Später werden zunehmend komplexere Inhalte über Italien und über die italienische Kultur (Oberstufe) erarbeitet.

Ziel ist von Anfang an die Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit italophonen Sprechern (das sind ja nicht nur Italiener und Schweizer, sondern z.B. auch viele Menschen in Slowenien, Kroatien, Rumänien, Nord- und v.a. Südamerika (bes. Argentinien, Brasilien), Monaco, Corsica, Deutschland ...). Dazu ist nicht nur sprachliches Wissen erforderlich, sondern auch Kenntnisse über die zielgerichtete Verwendung der Sprache in den anderen Kulturen – nur so ist echte „Verständigung“ möglich. Deshalb wird von Anfang an Wissen über „typisch Italienisches“ usw. vermittelt.

Im Lehrplan des achtjährigen Gymnasiums werden auch das eigenständige Lernen der Schülerinnen und Schüler sowie das Strategielernen besonders betont – so können u.a. Sprachlernstrategien entwickelt werden, die das Italienische - ggf. gemeinsam mit Französisch in der oben genannten Sprachenfolge 2.) - als Brückensprache zu weiteren romanischen Sprachen nützlich werden lassen.

Orientierungsmaßstab für das Sprachenlernen am Gymnasium ist inzwischen wie überall (z.B. auch in der Erwachsenenbildung) der „Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen“ (GER); so wird in Italienisch bereits im ersten Lernjahr das Niveau A2 in Grundzügen angestrebt, im dritten Jahr (10. Jahrgangsstufe) die Stufe B1 vollends erreicht.

Einen auf zwei Seiten reduzierten Überblick über die wesentlichen Lernziele des Faches Italienisch bietet die Broschüre "Der Lehrplan für das Gymnasium in Bayern im Überblick", die das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung vorgestellt hat.


Im G8 erwerben die Schülerinnen und Schüler im Fach Italienisch als 3. Fremdsprache in den Jahrgangsstufen 8 mit 10 folgendes Grundwissen, auf das sie dann in den Jahrgängen 11 und 12 aufbauen können (Quelle: www.isb.bayern.de):

Jahrgangsstufe 8:
· die kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel zur elementaren Sprachverwendung entsprechend der Stufe A2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens
· die Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Erschließung und Erstellung einfacher italienischer Texte befähigen
· erste Grundkenntnisse über Alltag, Kultur und Geographie Italiens; Aufgeschlossenheit für kulturelle Unterschiede
· Transfer und zunehmend selbständige Anwendung der bereits erworbenen grundlegenden Lernstrategien und Arbeitstechniken

Jahrgangsstufe 9:
· die kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel zur elementaren und zunehmend selbständigen Sprachverwendung entsprechend der Stufe A2+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens
· die Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Erschließung und Erstellung zunehmend komplexerer Texte erforderlich sind
· Kenntnisse zu weiteren Alltagsbereichen und sozialen Fragen (Generationenverhältnis, Freizeitverhalten, Arbeitswelt) sowie zu mindestens drei italienischen Städten; Aufgeschlossenheit für kulturelle Unterschiede in den verschiedensten Lebensbereichen; ggf. landeskundliche Kenntnisse, die solche Unterschiede erklärbar machen
· Umgang mit dem zweisprachigen Wörterbuch; eigenverantwortliche Organisation von Lern- und Arbeitsprozessen sowie der Informationsbeschaffung und -präsentation, auch in der Gruppe

Jahrgangsstufe 10:
· die kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel zur weitgehend selbständigen Sprachverwendung entsprechend den Stufen B1 bzw. im Bereich Leseverstehen B1+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens
· die Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Erschließung nicht-fiktionaler und fiktionaler Texte sowie zur Erstellung längerer Texte zunehmend anspruchsvollen Inhalts zu vielfältigen Schreibanlässen befähigen
· Kenntnisse zu Geschichte und Kultur Italiens, zum Verhältnis zwischen Deutschland und Italien in Geschichte und Gegenwart; Aufgeschlossenheit für kulturelle Unterschiede
· Transfer und sichere Anwendung der bereits erworbenen Lernstrategien und Arbeitstechniken; Umgang mit dem einsprachigen Wörterbuch.


Zu den vollständigen Jahrgangsstufenlehrplänen auf den Seiten des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung geht es hier: Ganz unten auf der Seite unter "Fach-/ Jahrgangsstufenlehrplan (Ebene 3)" die gewünschte Jahrgangsstufe anklicken.
 

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