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Fachprofil


Das Fach Latein wird am DG als zweite Fremdsprache angeboten.
Die Schüler und Schülerinnen, die sich dafür entscheiden, lernen Latein in den Jahrgangsstufen 6 bis 8 anhand des Lehrwerks Campus C. Nach einer Phase der Übergangslektüre zu Beginn der 9. Klasse folgt dann bis zum Ende der Jahrgangsstufe 10 die Begegnung mit Originaltexten antiker Autoren (zu Inhalten und Auswahl vgl. Lehrplan).
Was ist das zentrale Anliegen des Faches Latein?
In der Spracherwerbsphase vermittelt es grundlegende Lern- und Arbeitsstrategien (vgl. Methodentraining) sowie ein Verständnis für das Zusammenwirken sprachlicher Elemente, ja für das Funktionieren von Sprache an sich. So fördert es auch die Kompetenz im Umgang mit der eigenen Muttersprache.
Ziele des Lateinunterrichts sind neben der Fähigkeit der sprachlichen und inhaltlichen Texterfassung v.a. auch das Kennenlernen der Wurzeln unserer europäischen Kultur.

Eine Lehrplanübersicht zum achtjährigen Gymnasium ist vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung im September 2007 veröffentlicht worden. Diese Zusammenschau ist auch online verfügbar. [Zur Lehrplanübersicht]

Besondere Hinweise zur Jahrgangsstufe 6 (1. Lernjahr):
Zum Beginn der zweiten Fremdsprache stellt sich für die Lateinschüler die Frage:
Was ist anders als beim Englischen? Worauf kommt es im Fach Latein an?
  • Beim Vokabellernen ist wichtig: gründliches Abschreiben, konzentriertes Lernen, regelmäßige Wiederholung/Kontrolle, Selbstkontrolle.
  • Da eine allmähliche, aber ständige Erweiterung der Kasuslehre und der Verbformen erfolgt, ist es ebenso wichtig in der Formenlehre den Überblick zu behalten. Dazu sind eine übersichtliche Darstellung (Tabellen) und häufige Wiederholung sehr hilfreich.
  • Abfrage-Technik: Wie geht man vor bei einem unbekannten lateinischen Satz? Durch gezieltes Abfragen der einzelnen Satzelemente unter genauer Beachtung der lateinischen Endungen entschlüsselt man den Inhalt der Sätze. Häufiges Üben dieser Übersetzungs-Strategie bringt Sicherheit.
All’ diese Methoden werden im normalen Latein-Unterricht besprochen und eingeübt, eine systematische Vertiefung erfolgt beim so genannten ’Methodentrainingstag’ (Ende November / Anfang Dezember).

Besondere Hinweise zur Jahrgangsstufe 9 (Beginn der Lektürephase)
Die dreijährige Lehrbuchphase (mit Wortschatz-und Grammatikneueinführung) ist vorbei – jetzt werden Originaltexte lateinischer Autoren gelesen und interpretiert.
Um den so genannten ’Lektüreschock’ zu vermeiden, sollten die Schüler neben der Arbeit mit der Wortkunde (regelmäßiges Vokabellernen) außerdem individuell ein Vokabelheft führen, in dem sie den ihnen unbekannten Wortschatz notieren.
Die wichtigsten Grammatikphänomene (Partizipien/Ablativus Absolutus/ Gerund/ Gerundiv, AcI und NcI) werden bei Vorkommen in den Texten immer wieder besprochen und durch zusätzliches Übungsmaterial vertieft.
Wichtig ist auch die mündliche Wiederholung der übersetzten Textpassagen, da dadurch im Laufe der Zeit eine größere Sicherheit beim Übersetzen erreicht wird.
Hinweis: Bloßes Auswendiglernen der in der Schule erstellten Übersetzung ist nicht hilfreich!

Annette Kröner



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