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Nikolai Gogol: Der Revisor (1998)

Der Revisor (russisch Ревизор), ist eine Komödie in fünf Aufzügen von Nikolai Gogol. Gogol schrieb die Komödie 1835. 1836 wurde sie veröffentlicht. Die Uraufführung fand am 19. April 1836 in Sankt Petersburg im Alexandertheater statt, die Erstaufführung für Moskau im Mai 1836 im Kleinen Theater. Das Stück gehört heute noch zu den meistgespielten auf den Spielplänen von Bühnen, auch in Deutschland.

Inhalt

In einem kleinen russischen Städtchen wird die Nachricht verbreitet, ein Revisor sei inkognito auf dem Weg in die Stadt. Alle Beamten der Stadt, allen voran der Stadthauptmann als Oberhaupt, fürchten sich vor diesem Besuch. Schließlich hat jeder von ihnen Dreck am Stecken: sie lassen sich schmieren, bestechen oder erfüllen ihre Aufgaben nicht.

Gleichzeitig ist ein junger Mann, Chlestakov, aus St. Petersburg in einem Gasthaus abgestiegen. Seit zwei Wochen wohnt er dort und hat noch keine Rechnung bezahlt, sondern sich immer alles anschreiben lassen. Schnell geht das Gerücht um, der junge Mann sei der Revisor.

Bald kommt es zum Zusammentreffen der beiden Parteien. Chlestakov denkt, er würde wegen der unbezahlten Rechnungen gleich abgeführt und rastet aus. Er schreit herum und beschwert sich, dass das Essen sowieso nicht schmecke. Der Stadthauptmann ist durch diesen Ausbruch völlig eingeschüchtert und noch mehr davon überzeugt, es mit einem richtigen Staatsbeamten zu tun zu haben. Er beruhigt Chlestakov und denkt, er müsse das Inkognito-Spielchen mitspielen. Chlestakov erzählt hier aber seine wahre Geschichte: dass er vom Vater aus St. Petersburg zurückbeordert wurde, weil er es dort in der Kanzlei noch zu nichts gebracht hat. Mit der Heimreise lässt er sich allerdings ein wenig Zeit, weil er überhaupt keine Lust hat, nach Hause zu gehen. Jedoch habe er kein Geld mehr. Der Stadthauptmann steckt ihm schnell 400 Rubel als Schmiergeld zu. Er bietet ihm auch an, bei sich im Gästezimmer zu wohnen. Nun werden Chlestakov verschiedene Besichtigungstouren durch die Stadt geboten und dabei wird ihm immer wieder etwas Geld zugesteckt. Er denkt erst, die Leute hier wären sehr gutmütig und großzügig, kapiert dann aber irgendwann, dass sie ihn wohl mit jemand anderem verwechseln. Trotzdem spielt er das Spiel fröhlich weiter, verlobt sich sogar mit der Tochter des Stadthauptmanns. Kurz danach macht er sich aus dem Staub. Während die Beamten in der Stadt die Verlobung feiern, tritt der Postmeister auf, der einen Brief von Chlestakov an einen Freund geöffnet hat. Darin macht Chlestakov sich über die Leute in der Stadt lustig und der Schwindel fliegt auf. Chlestakov ist allerdings längst über alle Berge – und noch viel schlimmer: Der echte Revisor wartet …
(Wikipedia)


Die Personen und ihre Darsteller

ANTON ANTONOWITSCH SKWOSNIK-DMUCHANOWSKIJ,
Stadthauptmann ....................................................................................... Tatjana Weiß, 11a
ANNA ANDREJEWNA,
seine Frau ................................................................................................. Dorothea Koniszewski, KS12
MARJA ANTONOWNA,
seine Tochter ............................................................................................ Nadine Weiß, 10c
IWAN ALEXANDROWITSCH CHLESTAKOW,
Beamter aus Petersburg ............................................................................ Annegret Gardill, 10e
OSSIP,
sein Diener ............................................................................................... Stefan Valdes-Tittel, 8d
LUKA LUKITSCH CHLOPOW,
Schulinspektor .......................................................................................... Marc Hollfelder, KS12
SEINE FRAU .............................................................................................. Julia Wittmann, 10d
AMMOS FJODOROWITSCH LJAPKIN-TJAPKIN,
Richter ..................................................................................................... Johanna Böttcher, KS12
ARTEMIJ FILIPOWITSCH SEMLJANIKA,
Kurator der Armenanstalten ....................................................................... Martin Gruner, KS12
IWAN KUSMITSCH SCHPEKIN,
Postmeister .............................................................................................. Miriam Dorn, KS13
PJOTR IWANOWITSCH DOBTSCHINSKIJ,
Gutsbesitzer ............................................................................................. Verena Koch, 7c
PJOTR IWANOWITSCH BOBTSCHINSKIJ,
Gutsbesitzer ............................................................................................. Yasmin Çoban, KS12
FEWRONJA PETROWNA POSCHLOPKINA,
Schlossersfrau .......................................................................................... Julia Wittmann, 10d
UNTEROFFIZIERSFRAU ............................................................................... Simone Wittmann, 8b
CHRISTIAN IWANOWITSCH GIBNER,
Arzt .......................................................................................................... Matteo Neustadt, 11e
STEPAN ILJITSCH UCHOWJORTOW,
Reviervorsteher ......................................................................................... Nina Graf, 10a
SWISTUNOW,
Polizist ...................................................................................................... Johannes Hild, 10b
DERSHIMORDA,
Polizist ...................................................................................................... Manuel Christa, 10a
ABDULIN,
Kaufmann ................................................................................................. Johannes Hild, 10b
MISCHKA,
Diener des Stadthauptmanns ..................................................................... Manuel Christa, 10a
KELLNER IM GASTHOF ............................................................................... Reinhard Wolf, 11a
KAUFLEUTE Oliver Diller, 10b
Florian Braunreuther, 10b
Johannes Hild, 10b
GENDARM ................................................................................................... Matteo Neustadt, 11e

Souffleur: Benjamin Aas, KS12
Beleuchtung: Urs Pachale, KS12

Spielleitung: Inge Arnold, Jutta Schwarz, Ludwig Bieger





























































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