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Max Frisch: Biedermann und die Brandstifter (1991)

Biedermann und die Brandstifter ist eine Burleske des schweizerischen Schriftstellers Max Frisch, die zwischen 1948 und 1957 entstand. Das Stück wurde 1953 als Hörspiel gesendet und fünf Jahre später, am 29. März 1958, als Drama am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt.

Chor - Eisenring - Biedermann - SchmitzDer Kleinbürger und Opportunist Gottlieb Biedermann beherbergt den Hausierer Schmitz auf seinem Dachboden. Er erkennt, dass Schmitz und sein Kumpan, der ehemalige Kellner Wilhelm Maria Eisenring, auf dem Dachboden Feuer legen werden. Willensschwach und ängstlich ist Biedermann nicht fähig, den Pyromanen Einhalt zu gebieten. Er und seine Frau kommen in dem Hausbrand um. Das Feuer greift auf die Nachbarhäuser über und die gesamte Stadt brennt ab.

Der Chor der Feuerwehr hat in der Art des antiken Chors eine wichtige beschreibende, kommentierende und mahnende Funktion. Er begleitet distanziert, aufmerksam und interessiert den Gang der Ereignisse. Er symbolisiert das Weltwissen und das Weltgewissen, vielleicht auch die bessere Einsicht des Herrn Biedermann. Der Chor wirkt mit seinen Kommentaren verfremdend; er schafft Distanz und gibt damit dem Zuschauer die Möglichkeit, das vergangene, das aktuelle oder das bevorstehende Geschehen zu überdenken.

Schmitz - Babette BiedermannBiedermann und die Brandstifter ist ein repräsentatives Werk der Nachkriegsliteratur. Der Schweizer Max Frisch ist neben Friedrich Dürrenmatt der wichtigste Vertreter der schweizer deutschsprachigen Literatur dieser Epoche. Die zentralen Themen seines literarischen Gesamtwerks sind vor allem die Selbstentfremdung und das Ringen um die persönliche Identität.
Das Stück Biedermann und die Brandstifter ist eine Mischung aus komischen und makabren Elementen mit düsterem Thema und Ende (eine Burleske).

Allerdings ist es kein tragisches Stück, denn der Protagonist Biedermann geht nicht bewusst und zwingend um eines erhabenen Wertes willen in eine Katastrophe, sondern er erleidet aus Feigheit, Dummheit und Verblendung ein vermeidbares Schicksal. Es ist die dichterische Gestaltung eines prototypischen Geschehens mit Personen in ihren unverkennbaren, typischen Rollen. Die Dialoge enthalten eine große Spannung, die vor allem in der Diskrepanz besteht zwischen dem, was man eigentlich erwarten sollte, und dem, was tatsächlich gesagt wird.

Biedermann - Eisenring - Schmitz - ChorVon all den verschiedenen Frisch-Dramen ist  Biedermann und die Brandstifter das knappeste und konsequenteste. Das Drama kennt keine Abschweifungen und Exkurse. Die Biedermanns werden während der ganzen Geschichte als feige Mitläufer dargestellt, die weder Phantasie noch Standhaftigkeit besitzen. Erst ihr bourgeoiser Opportunis-mus macht es überhaupt möglich, dass die Brandstifter ohne große Mühe ihre Arbeit verrichten und ihr Ziel er-reichen können.
Da es im Stück keinen konkreten Zeit- und Ortsbezug gibt, kann das Drama vor unterschiedlichem historischem Hintergrund interpretiert werden.
(Wikipedia)



Die Personen und ihre Darsteller


Herr Biedermann - Michael Schirmer
Babette, seine Frau - Sandy Fabian
Anna, ein Dienstmädchen - Türkmen Teczan
Schmitz, ein Ringer - Christian Gunzelmann
Eisenring, ein Kellner - Jonas Wunderer
Ein Polizist - Markus Krebsz
Ein Dr. phil. - Jens Garleff
Witwe Knechtling - Anja Schmitt

Chorführerin - Melanie Hagn
Der Chor: Christiane Firsching / Franziska Fritsch / Daniela Kroslak /
Ricarda Staniewski / Kerstin Wustmann

Souffleuse: Stefanie Thierling
Beleuchtung: Holger Bernard
Bühne: Stefan Zwiers / Sabine Scheuing / Frank Tollkühn
Programmheft: Markus Schutz / Matthias Nagengast
Plakat: Bogdan Borlovan

Leitung: Ludwig Bieger

Szene: Eine Stube, ein Dachboden

Spielzeit: ca. 1,5 Std.

DG-bläch

Melanie Jungkunz (fl)
Susanne Horn (cl) (es)
Christina Cicotti (cl) (b)
Nicole Urban (as)
Matthias Schumann (as)
Larissa Pomp (as)
Christine Härtl (tp)
Stefan Ziegmann (tp)
Dieter Morgenroth (tp)
Heinrich Höh (tp)
Petra Sauer (tb)
Jürgen Beck (git)
Dierk Meyer (git)
Stefan Schuster (dm)

Theo Döring (p)

Leitung: Reinhard Eckl





 

Bildschirmfotos aus dem VHS-Video
(zum Vergrößern anklicken)

Begrüßung: Herr Pfändtner




























Schmitz - BiedermannSchmitz - Biedermann














Schmitz - BabetteBiedermann - Eisenring - Schmitz - Chor














Biedermann - Eisenring - Schmitz - ChorBiedermann - Eisenring - Schmitz - Chor














Biedermann - Eisenring - ChorEisenring - Dr. phil. - Chor














Schmitz - Biedermann - Babette - EisenringBiedermann - Polizist - Eisenring - Schmitz - Chor














Schluss-Applaus

Tex Döring - Ludwig Bieger - Reinhard Eckl





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