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Klasse 7d bei den 32. Filmtagen Bayerischer Schulen in Würzburg

Kevin Cegla, Michael Möhrlein und Franz Riedel waren die Vertreter der Klasse 7d, die vom 9.10. bis 11.10.09 nach Würzburg zu den 32. Filmtagen Bayerischer Schulen fahren durften. Der Kurzfilm „Star Dreck“, den die Klasse im letzten Schuljahr im Fach Kunst unter der Leitung der Referendarin Frau Eberle produziert hatte, war in der Sektion „Horizonte“ nominiert. Kevin, Michael und Franz bekamen eine Urkunde überreicht und konnten an einem Workshop teilnehmen. Begleitet wurden die Schüler von Frau Eberle, Frau Schneiderwind und Herrn Schwärzel.
Darum geht es im Animationsfilm „Star Dreck“: Die Menschen haben Probleme mit der Entsorgung ihres Mülls. Sie glauben, den Abfall los zu sein, wenn sie ihn ins All befördern. Doch nun ist der Weltraum vollgemüllt und eine Lösung muss her. Man schießt einen Staubsauger ins Universum, der den ganzen Dreck einsaugen soll. Aber die Maschine weiß nichts von ihrer wichtigen Mission. Sie erfährt erst durch eine Ausgabe des „Fränkischen Tags“, die im luftleeren Raum herumfliegt, was sie hier oben tun soll. Sofort fängt unser Held mit dem Aufräumen an, saugt die Zeitung ein und vernichtet sie in seinem Magen. Doch nun beginnen die Schwierigkeiten erst! Der Staubsauger wird von einem Alien verfolgt… Nach erfüllter Mission kehrt unser Held zur Erde zurück. - Eine Story, die dem Dientzenhofer Gymnasium als Umweltschule alle Ehre macht!
Als Vorprogramm wurden am Freitagnachmittag 15 Kurzfilme, darunter unser „Star Dreck“, vorgeführt. Im Hauptprogramm, das am Freitagabend und am Samstag lief, präsentierte man insgesamt 28 Kurzfilme von Bayerischen Schulen aller Art, das heißt nicht nur von Gymnasien, sondern auch von Haupt-, Real-, Förder- und Berufsschulen. Auf jeden Vorführungsblock, in dem etwa sieben Streifen gezeigt wurden, folgte eine Besprechung, bei der die Zuschauer die einzelnen Beiträge diskutierten und würdigten.
Am Samstagnachmittag nahmen Kevin, Michael und Franz an einem Workshop teil, in dem „Star Dreck“ nochmals vorgeführt und von Herrn Schultheis, dem Workshopleiter, eingehend besprochen wurde. Dabei lobte er die Geschichte um den Staubsauger, der als richtiger Held eine Aufgabe zu erfüllen hat, dem sich jedoch Hindernisse wie die Aliens in den Weg stellen. Auch das Wortspiel im Titel, der mit „Star Dreck“ eine Anspielung auf die Science-Fiction-Filme „Star Trek“ ist, fand Anklang. Dagegen kritisierte der Workshopleiter, dass die Bewegungen des gezeichneten Staubsaugers mit nur sechs Bildern pro Sekunde zu grob animiert seien. Man bräuchte 24 Bilder pro Sekunde, damit für das Auge des Zuschauers eine geschmeidige Bewegung der Figuren entsteht. Kevin, Michael und Franz nahmen kompetent und engagiert zu allen Fragen Stellung. „Habt ihr jetzt Blut geleckt?“, wollte Herr Schultheis von den drei DG‘lern wissen und hoffte wohl damit, die Filmbegeisterung der Schüler für weitere Wettbewerbe zu wecken.
Ein Höhepunkt der 32. Filmfestspiele Bayerischer Schulen fand am Samstagabend statt, als Regisseur Armin Völckers seinen Spielfilm „Leroy“ (D, 2007, 89 min) präsentierte. In dem Streifen geht es um einen jungen Deutschen, den alle, die ihn nicht kennen, für einen Ausländer halten, weil er schwarz ist. Leroys Vater ist ein Schwarzafrikaner und seine Mutter eine weiße Deutsche. Ausgerechnet der dunkelhäutige Leroy verliebt sich in ein blondes Mädchen, dessen Brüder Neonazis sind. Wie der Junge mit den Rassisten fertig wird, wird als Komödie voll ausgespielt. – Das Publikum, das zum größten Teil aus den Schülern der eingeladenen Filmgruppen bestand, spendete dem Film großen Beifall. Nach der Vorführung stand Regisseur Völckers zur Diskussion bereit und vermittelte den Jugendlichen einen Einblick ins Film- und Regiebusiness.
Auch wenn der Animationsfilm der Klasse 7d keinen Förderpreis erhalten hat, bedeutet die Nominierung in der Sektion „Horizonte“ und die Tatsache, dass „Star Dreck“ im Rahmen eines Schulfilmfestivals präsentiert wurde, eine Auszeichnung an sich. Die Entscheidungen einer Jury sind oft nicht durchschaubar, jedoch auf keinen Fall anfechtbar. Aber vielleicht hätte eine Fortsetzung der Geschichte um den heldenhaften Staubsauger mit dem Titel „Star Dreck II“ eine Chance beim nächsten Wettbewerb einen Förderpreis zu erringen! Sicherlich werden Kevin, Michael und Franz die Teilnahme an den 32. Filmtagen Bayerischer Schulen in guter Erinnerung behalten. Wer sich noch genauer über die Veranstaltung informieren möchte, wird unter www.filmtage-bayerischer-schulen.de fündig.
                                                                                                                                Barbara Schneiderwind


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