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Laubfrosch-Exkursion


In der Dämmerung des Abends der Sonnwende 2010 konnte man auf dem Parkplatz des Tierheims Berganza zwischen Gaustadt und Rothof mehrere Personen bewaffnet mit Taschenlampen und Keschern ausmachen.

Sie sind auf der Suche nach etwas ganz bestimmtem oder besser sie sind auf der Jagd. Ihre angestrebte Beute ist eine kleine grüne Kreatur, welche nur noch selten in Deutschland zu finden ist: der Laubfrosch!
                           
                           

Unterstützt durch ihre Eltern schwärmten die Jäger der Nacht aus, um dem Amphibium auf den Pelz zu rücken, was sich als gar nicht so leicht herausstellte. So laut diese Froschart auch rufen kann sind sie doch schwer in der Dunkelheit auszumachen. Wenn man nicht wüsste, dass sie um Weibchen buhlen so könnte man annehmen sie spielen bewusst verstecken und lachen sich schief, wie die tollpatschigen Menschen da auf dem Boden herum suchen. Denn so einfach macht es der Winzling den Jägern nicht. Aufgrund des guten Wetters zeigt er deutlich warum er in früheren Jahren sich als Wetterfrosch großer Beliebtheit erfreute. Erst als die Augen der tapferen Jäger sich nach oben in die Bäume wendeten konnten sie einige Exemplare der Grünlinge ausmachen.

             

Sie hatten es ihnen nicht leicht gemacht, aber schließlich hatten die jungen Forscher genug gefunden um sie ausgiebig zu studieren. Aber die Laubfrösche waren nicht das Einzige, was in dunkler Nacht am Seeufer zu entdecken war. Klein und Leuchtend wiesen Glühwürmchen den Weg von den hohen Bäumen zu dem Steg am Seeufer. Bewaffnet mit Kescher suchte man nun nach dem Teichfrosch, welcher sich aber scheinbar in dieser Nacht besonders gut versteckt hatte. Doch brauchte der See viele andere Wunder hervor welche per Becherlupe genauestens untersucht und per Foto genauestens dokumentiert werden mussten.

            

Es war eine lange Nacht, die dem Röthelbachtal viele Geheimnisse entlockt hat, aber sicherlich nicht alle. Und genau aus diesem Grund hat es uns sicher nicht zum letzten Mal gesehen. Dann bis zum nächsten Jahr wenn sich eine neue Gruppe mutiger findet die sich ins Abenteuer stürzt.

            

Text: Sven Dachs
Bilder: Johannes Otto Först


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