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Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier


Siegerehrung beim 53. Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier: Wolfgang Funk, Schulleiter des Clavius-Gymnasiums (Mitte), und „Turnier-Vater“ Bert Peßler freuten sich nach der Überreichung der Silberschale an den Titelverteidiger „Lieblings-Liebige“, die zum dritten Mal binnen vier Jahre ganz oben standen.
Foto: Bertram Wagner



53. Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier
Nach 14 Jahren wieder eine Haferkorn-Titelverteidigung: „Lieblings-Liebige“ siegten zum dritten Mal nach 2007 und 2009

VON BERTRAM WAGNER

Jede Serie hat einmal ein Ende, auch beim traditionsreichem Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier, das auch 2010 wie gewohnt reibungslos mit 300 Aktiven und 32 Klassenmannschaften in acht Hallen über die Bühne ging: Erstmals seit 14 Jahren gelang es einem Team bei dieser Großveranstaltung des Dientzenhofer- und Clavius-Gymnasiums, den Titel zu verteidigen und damit die am Morgen abgegebene Silberschule nur zehn Stunden zur Verwahrung aufzugeben. Der Favorit „Lieblings-Liebige“ setzte sich wiederum überlegen durch, wie im Vorjahr gegen die „Animalen-Rationalen“, die keine echte Siegchance besaßen. CG-Schulleiter Wolfgang Funk und Haupt-Organisator Bert Peßler nahmen die Siegerehrung vor.
Vor einem Jahr 45:26, heuer 45:36 – der OR-Meister von 2007 musste zwar auf seinen Bundesliga-Profi Erik Land (mit den Brose Baskets in Malaga) verzichten, doch auch ohne ihn zeigten Spielführer Johannes Müller (9), Peter Zeis (12), Dirk Dippold (14) und Christoph Höning (8) – Benjamin Schmittlutz steuerte einen Final-Korb dazu – ihre Klasse, beeindruckten mit hoher Treffsicherheit und beantworteten die Frage nach dem Gewinner 2010 im Expresstempo. 18:1 nach gut fünf Spielminuten, erst zwei Dreier von Martin Jakob (14) brachten den OR-Meister 1998 etwas ins Spiel zurück. Schon in dieser Spielphase – nach insgesamt fünf „Dreiern“ – konnten die späteren Sieger locker durchwechseln. Auch wenn Freunde von Basketball-Krimis nach der Pause (24:14) nicht auf ihre Kosten kamen, wurden die Haferkorn-Fans auf der voll besetzten Georgendamm-Tribüne durch schöne Körbe entschädigt. Dazu trugen auch die Zweitplatzierten mit „Kapitän“ Philipp Aas (8), Ralph Bemmann (6) und Michael Pehle (8), die dafür sorgten, dass das Ergebnis sich in Grenzen hielt.
Wesentlich mehr an Spannung war da schon in den drei vorausgegangenen Begegnungen geboten. Auch wenn es beim Einlagespiel „Goldies“ gegen „Oldies“ nur um die oft zitierte „goldene Ananas“ geht, entwickelte sich wiederum ein sehenswerter Schlagabtausch mit gekonnt heraus gespielten Körben und Treffern von den Außenpositionen. Den 15 „Haferkorn-Erprobten“ merkte man den Spaß und damit auch die Spielfreude an. Der 35:31-Sieg der „Goldies“ mit Spielführer Bertram Wagner, Lothar Mackert, Roland Back, Harald Hillemeier, Gerhard Pfister und Horst Oguntke sowie den „Gastspielern“ Brose Baskets-Manager Wolfgang Heyder und Ex-OB Herbert Lauer gegen die „Haferkorn-Institutionen“ Wolfgang Reichmann (Spielführer), Klaus Groh, Reinhold Eckert, Reinhold Wagemann, Thomas Lips und Rudi Lorber hing am seidenen Faden.
Spannung und Dramatik auf sehr viel höherem spielerischem Niveau brachten die beiden Halbfinals. Diese Partien waren der eigentliche Turnier-Höhepunkt, wenn man die Leistungen auf dem Parkett bewertet. Die beiden CG gegen DG-Duelle zeigten Klasse-Basketballsport, hohen kämpferischen Einsatz und bis zur Schlussminute war alles möglich. Viel hätte nicht gefehlt und das DG wäre als 2:0 Sieger ins Finale eingezogen. Doch die „Animalen-Rationalen“ verhinderten dies mit einer imponierenden Vorstellung gegen die elf Jahre jüngeren DG-„HASSler“ (mit Kevin Eichelsdörfer, Thomas Zenkel, Tim Seidelmann und Tobias Simon), deren Wurf-Hände allerdings in den entscheidenden Momenten zitterten. Ganz anders dagegen Philipp Aas und Co., so dass die Erfahrung gegen die Jugend knapp die Oberhand behielt (41:39).
Ihren härtesten Widersacher hatte der Turniersieger letztlich mit „Haferkorn`s Finest“ (CG), die bewiesen, dass sie ihren Namen nicht zu Unrecht auserwählt haben. Jonas Hoffmann, Christopher Neudecker und Michael Wintergerst hielten die Partie gegen DG-Favoriten, der sich mächtig strecken musste, lange offen und mussten sich letztlich der Leistungsdichte bei den „Liebigen“ geschlagen geben (44:49). CG gegen DG also 1:1-Unentschieden!
Der Turnierplan wollte es so, dass „Lieblings-Liebige“ im Achtelfinale „The Undunkables“ eliminierten (41:34), die Mannschaft, die 1996 als letztes Team zweimal binnen zwölf Monaten gewannen. Während den drei ältesten Mannschaften „Aasgeier“, „Bollwerk 77“ und die „Aireußer“ keine Überraschung gelang und damit ohne Erfolgserlebnis blieben, überstand das jüngste Team sicher als Zweiter die Vorrunde. Doch dann hatten „7 and a half MEN“ (mit Pro B-Spieler Jörg Dippold an der Spitze) ihr Pulver verschossen und wurden von ihren aktuellen Mitschülern, den „HASSlern“ ganz klar in die Schranken gewiesen (35:18).
Die umfangreiche Haferkorn-Statistik macht es möglich, dass im Achtelfinal-Spiel des Rekordsiegers „Die Peripheren“ gegen „Airich“ (25:38) ein ganz besonderer Korb notiert wurde: Wolfgang Goppert erzielte dabei seinen 2000. Haferkorn-Punkt und drang damit als „Peripherer“ in neue Sphären vor. Dieser Rekord dürfte noch sehr viele Jahre Bestand haben.


53. Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier
Achtelfinale: Lieblings-Liebige – The Undunkables 41:34, Animale-Rationale – Houseparty 27:18, Die Rüftl – Dribble-Troubles 32:31, Airich – Die Peripheren 38:25, Schmuddelkinder – Die Bierologen 22:18, Morbus Schlatter – bad hairdo ballers 21:18, Haferkorn`s Finest – SDI 85 43:26, HASSler – 7 and a half MEN 35:18
Viertelfinale: Lieblings-Liebige – Airich 42:19, Animale-Rationale – Die Rüftl 32:18, HASSler – Schmuddelkinder 35:23, Haferkorn`s Finest – Morbus Schlatter 24:18.
Halbfinale: Lieblings-Liebige – Haferkorn`s Finest 49:44, Animale-Rationale – HASSler 41:39
Einlagespiel: „Goldies“ – „Oldies“ 35:31
Finale: Lieblings-Liebige – Animale-Rationale 45:36








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