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50. Klaus-Haferkorn

52. Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier

Haferkorn-Favoritensieg von „Lieblings-Liebige“ – 31 Teams – Hohes Niveau

Bamberg – Die Serie beim Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturnier, dass seit 1996 kein Gewinner seinen Titel verteidigen konnte, hielt auch bei der 52. Auflage dieser Großveranstaltung mit 61 Basketballspielen stand. Dabei warf der diesjährige Gewinner, „Lieblings-Liebige“ den Vorjahressieger „Haferkorn`s Finest“ selbst im Viertelfinale aus dem Titelrennen und ließ dann sich auch Halbfinale und im Endspiel (45:26 gegen „Animale-Rationale“, die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Für die mit Topspielern gespickten Sieger, an der Spitze Erik Land (BBL, Brose Baskets) und Peter Zeis (Pro B, TSV Breitengüßbach), war es nach 2007 der zweite Turniererfolg.
Die Mannen um Spielführer Johannes Müller waren sowohl in der Klasse als auch in der Tiefe bestens bestückt. Auch wenn es beim Turnierhöhepunkt einige Minuten dauerte, bis die Favoriten in die Gänge kamen (5:10), setzte sich von Minute zu Minute die Spielstärke dieser Topmannschaft durch. Die „Animalen“ zogen sich bestens aus der Affäre, allen voran Philipp Aas (15), der sich packende Center-Duelle mit Erik Land lieferte. Obwohl sie bis fünf Minuten vor Schluss nur mit 24:29 Punkten hinten lagen, besaßen sie letztlich keine echte Siegchance. Deren Akku lief bereits auf Reserve, ehe die Sieger noch den Turbo zündeten und binnen kürzester Zeit die Frage des Sieges schnell beantworteten. Ruck-Zuck, nach dem der Vorsprung erstmals zweistellig war (38:26), brachen die Dämme beim Sieger von 2002 und 2006. Die 26:45-Niederlage fiel letztlich zu hoch aus.
Neben Aas punkten für den Turnierzweiten noch: Martin Jakob (6), Michael Pehle (1),Ralph Bemmann (4). Für den Turniersieger spielten: Maximilian Glas, Dirk Dippold (8), Peter Zeis (11), Patrick Bastian, Randy John, Johannes Müller (8), Christoph Höning (5), Erik Land (10), Michael Rott (2) und Maximilian Schubert.
Der Spielverlauf beim Überspringen der Halbfinalhürde verlief ähnlich: Die spielstarken „Airich“ mit Stefan Dinkel, Patrick Wagner, Andreas Ziegmann, Max Neundorfer und Konstantin Firlus in der „Top-Five“ konnten bis nach der Halbzeit Paroli bieten (27:30), ehe eine Dippold-Dreier-Serie und die Lufthoheit unter den Körben für klare Verhältnisse in den Schlussminuten sorgten.
Wesentlich spannender verlief da schon das zweite Halbfinale, das von Brüder-Duellen geprägt war, was beim Haferkorn auch nicht alle Tage vorkommt: Klaus Bemmann und Christoph Aas bei den „Optischen Täuschungen“ gegen Philipp Aas und Ralph Bemmann bei „Animale Rationale“. Eine brisante Konstellation, die bis in die Schlussminute (35:32) einen offenen Schlagabtausch bot. Erst zwei „Animale-Freiwürfe“ beendeten die „heiße“ Partie.
Apropos Spannung: Diese konnte auch das traditionelle Einlagespiel der „älteren Basketball-Semester“ bieten, auch wenn die Angriffe etwas gemütlicher vorgetragen wurden. Sowohl die „Oldies“ als auch die „Goldies“ konnten nur zu sechst antreten, was aber den Spaß, die Einsatzfreude und auch den Ehrgeiz um den Sieg nicht trüben konnte. Der 29:27-Erfolg der „goldenen“ Mannschaft mit „Kapitän“ Andreas Höllein, Wolfgang Zeis, Rainer Glas, Bertram Wagner, Horst Oguntke und Roland Back gegen die „Oldies“ mit Spielführer Wolfgang Reichmann, Klaus Groh, Reinhold Eckert, Reinhold Wagemann, Rudi Lorber und Thomas Lips war eine nette Basketball-Nostalgie-Unterhaltung für die Haferkorn-Fans, das Ergebnis selbst hat nur statistischen Wert. Auf ein Neues 2010.
Für den Gewinner 2008, „Haferkorn`Finest“ mit Nikolas Kocina als tragende Säule war nach vier Tagessiegen – wie nach der Auslosung befürchtet – Endstation. Ein schwacher Trost, dass der Bezwinger (25:39) auch dann Turniersieger wurde. Eine Runde früher musste bereits der Haferkorn-Neuling, die „HASSler“, die Sporttaschen packen. Nach der reibungslosen Vorrunde mit drei Erfolgserlebnissen konnten die fünf Jahre jüngeren Neuen – mit Kevin Eichelsdörfer und Thomas Zenkel als „Anführer“ sowie Tim Seidelmann und Tobias Simon auf der Centerposition - gegen „dei Muddä“ nicht ihr Potenzial ausschöpfen. 21:23 – ein relativ frühes Aus für eine derart spielstarke Youngstermannschaft.
Vom ältesten Quartett „Der Knurps“, Die Aasgeier“, Bollwerk 77“ und „Aireußer“ – allesamt aus den 70ziger-Jahren - kamen nur die „Bollwerker“ zu Siegen und damit ins Achtelfinale. Dort befanden sie sich in bester Gesellschaft, denn auch der 10-malige Rekordgewinner, „Die Peripheren“, wurden von den „Optischen Täuschungen“ eliminiert.
Nachdem in diesem Jahr die meisten Spitzenteams in „Fast“-Bestbesetzung antreten konnten, entwickelte sich ab dem frühen Nachmittag ein sehr hohes Spielniveau. Kein Wunder, schließlich gaben sich viele renommierte Vereinsspieler aus der Bamberger Basketball Szene ein Stelldichein.
Bertram Wagner

 
„Treffen“ der „Haferkörner“:
Über 300 Teilnehmer, Einlagen, Ehrungen …und erstmals ein Moderatoren-Duo


Bamberg – Für die meisten der über 300 „Haferkörner“ ist die „Verlängerung“ des traditionellen Klaus-Haferkorn-Gedächtnisturniers nahezu gleichrangig mit dem sportlichen Aspekt, denn das so genannte „Treffen“ nach 61 Basketball-Begegnungen mit Aktiven aus sage und schreibe vier Jahrzehnten ist längst zu einer Institution geworden. Der VIP-Bereich der Jako-Arena war wiederum Schauplatz für Ehrungen, der Siegerfeier, der Neueinführung des neuen OR-Meisters und natürlich der Wiedersehensfreude der großen Haferkorn-Familie, die sich zum 52. Mal traf.
Auch wenn bei dieser Großveranstaltung die Tradition ganz groß geschrieben wird, wurde diesmal der Abend erstmals von dem medienerprobten Duo Thorsten Vogt und Wolfgang Reichmann gestaltet. „Die Beiden haben mir sehr viel Arbeit abgenommen, es war ein richtig gemütlicher Abend für mich“, gab sich der 86-jährige Turnier-Gründer Bert Peßler nach der gelungenen Premiere sichtlich erleichtert und sehr zufrieden. Vogt und Reichmann, zwei echte „Haferkörner“, spielten sich glänzend die Bälle zu, führten Interviews an den Tischen der Teams und reihten die Programmpunkte flüssig und fetzig aneinander.
Für den Turniermentor blieb vorbehalten, die Ehrungen vorzunehmen. Bert Peßler, der zudem „Fips“ Hofmann wegen dessen organisatorischer Hilfe extra hervorhob, verteilte sechs Zertifikate: Dr. Gerhard Müller (40. Teilnahme als Schiedsrichter) sowie die „35er“ Eberhard Kestler und Wolfgang Rockmann (beide „Aasgeier“), Dieter Hofmann (Schiedsrichter), Jürgen Liebig und Monika Peßler (für ihre Mitarbeit) schrieben große Kapitel der Haferkorngeschichte mit. Der Autor dieser Zeilen wurde für 30-jährige Berichterstattung für den „Fränkischen Tag“ mit einer Medaille mit Kranz geehrt.
Als Kontrast zu diesen „Haferkorn-Profis“ war das Lampenfieber beim neuen Meister, den „HASSler“, natürlich zu spüren. Ihre multi-mediale Darbietung, eingeleitet mit der Brose Baskets-Hymne, bestand neben dem selbst kreierten Song („Auf geht´s Hassler you never walk alone“) aus der Präsentation der einzelnen Mitglieder – persönliche Daten, Stärken und Schwächen (z.B. „Wehwehchen“ oder „Mr. Turnover“) – und aus der mit Spannung erwarteten Namenserklärung. Der erste Teil des Namens („Hass“) gilt als Lieblingsspruch der Klasse („Des is joa der Hass“, übersetzt: „Das ist ja unmöglich“), der zweite Part vom englischen Wort „Hustler“, was mit „Kämpfer“ gleichzusetzen ist. Vordringen ins Achtelfinale, ein gelungener Einstand auf der Bühne, die „HASSler“ hatten einen guten Einstand.
Nur zwei Jahre länger dabei sind „Lieblings-Liebige“, der verdiente Turniersieger, der mit seiner Gewinner-Einlage die Gegner des Nachmittags nochmals herausforderte, diesmal ohne Bälle und Körbe. Die sieben Kontrahenten mussten jeweils einen Akteur „opfern“, der gegen einen Sieger antreten musste. Schätzaufgaben, Geschicklichkeitsspiele, Liegestützen, aber auch Salzstangen- und Mohrenkopf-Wettessen sorgten für Hochstimmung im Saal.
Es war wie gewohnt ein großes Treiben: Die Bühnen-Akteure hatten gute Ideen und die Neugestaltung der Moderation sorgte für einen Abend, der wohl auf diesem Gebiet den Beginn einer neuen Ära einläutete.
23.12.2010: Der Tag vor Weihnachten ist für die „Haferkörner“ auch im nächsten Jahr ein fest eingeplanter Tag.
 
Bertram Wagner
 

Nach neun Stunden Basketball klappte auch beim legendären „Treffen“ der „Haferkörner“ alles. Eine nahezu perfekte Bühnenshow bot nach der gelungen Premieren-Einlage der „HASSler“ der diesjährige Turniersieger. „Lieblings-Liebige“ forderten ihre sieben bezwungenen Gegner mit lustigen Spielchen bzw. Übungen heraus, da durften natürlich Liegstützen und das Wettessen mit Mohrenköpfen nicht fehlen.
Foto: Bertram Wagner

Ergebnisse:
Achtelfinale: Animale Rationale – Morbus Schlatter 43:32, Haferkorn`s Finest – Run and Gun 41:27, Lieblings-Liebige – Die Ausgekugelten 42:21, Houseparty – Bollwerk 77 28:17, Airich - SDI 85 29:24, Optische Täuschungen – Die Peripheren 32:26, dei Muddä – HASSler 23:21, Die OR-thodoxen – Pharsäer 21:9
Viertelfinale: Animale Rationale – Houseparty 35:28, Lieblings-Liebige - Haferkorn`s Finest 39:24, Airich – Die OR-thodoxen 36:30, Optische Täuschungen – dei Muddä 27:20
Halbfinale: Lieblings-Liebige – Airich 58:43, Animale-Rationale – Optische Täuschungen 40:35
Einlagespiel: Goldies – Oldies 29:27
Finale: Lieblings-Liebige – Animale-Rationale 45:26
 


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