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Warten auf Godot (2012/2013)

"Warten auf Godot" // Samuel Beckett
Leitung: Andreas Heer / Dominik Stoecker / Ludwig Bieger

Einladung zum "Schultheater der Länder 2012", dem bundesweit bedeutendsten Schultheater-Festival!
Seit dem Jahr 1987 ist es keiner Schultheatergruppe aus ganz Oberfranken mehr gelungen, beim SdL auftreten zu dürfen. Wir sind stolz!

Einladung zu den 57. Bayerischen Schultheatertagen 2013 in Passau - unsere vierte Nominierung!


Urania (Berlin): "Head-Shoulder"-SzeneInhalt

Die Hauptfiguren des Stücks sind die beiden Landstreicher Estragon und Wladimir, die an einem nicht näher definierten Ort, einer Landstraße, ihre Zeit damit verbringen, „nichts zu tun“ und auf eine Person namens Godot zu warten, die sie nicht kennen, von der sie nichts Genaues wissen, nicht einmal, ob es sie überhaupt gibt. Godot selbst erscheint in der Tat bis zuletzt nicht, das Warten auf ihn ist offensichtlich vergeblich.
Auch der sich später mit seinem Diener Lucky vorübergehend zu ihnen gesellende Landbesitzer Pozzo bringt keine Veränderung und sorgt statt für Klarheit eher für zusätzliche Verwirrung. Er gebärdet sich wie ein reicher Tyrann, der seinen Diener vor sich hertreibt und auf Kommando laut „denken“ lässt.
Als die beiden am nächsten Tag erneut vorbeikommen (2. Akt), ist Lucky inzwischen stumm und Pozzo blind geworden. Sie können sich nicht entsinnen, Estragon oder Wladimir jemals zuvor begegnet zu sein.

Alle Figuren verkörpern das menschliche Bedürfnis, trotz unbestimmter und letztlich unerfüllter Illusionen auf die Ankunft eines Heil bringenden Propheten oder sonstigen Erlösers zu hoffen. Beckett problematisiert und karikiert diesen Hang dadurch, dass er seine Figuren lächerlich und traurig zugleich erscheinen lässt. Das Stück steht der Philosophie des Existenzialismus nahe und gilt als ein typisches Beispiel des französischen Theaters des Absurden der Jahre um 1950.

Plakat: Jan GlöcknerUnser Konzept

Die Inszenierung spaltet das Thema des Stückes auf drei Spielebenen auf. Einer Textgruppe steht eine Spielgruppe (ohne Text) gegenüber, diesen beiden wiederum die Musik. Diese drei Ebenen sollen das Thema in je eigener Rhythmik und Chronologie erzählen ohne sich dabei untereinander bloß zu bebildern. Vielmehr entsteht aus den teilweise kontrastierenden, teilweise sich treffenden Einzelsträngen ein Ganzes.

Konkret heißt das, dass die Spielgruppe mit den Mitteln des Körpertheaters permanent spielend auf der Bühne präsent ist. Aus – für uns mit dem Wort ‚Loops’ bezeichneten – standardisierten Sequenzen entstehen Kristal-lisationspunkte des gemeinsamen Suchens und Wartens, sowie des miteinander Ringens – in der Form mal grotesk überzeichnet, mal mit den Mitteln des Tanztheaters choreo-graphiert –. Den Spielern dieser Gruppe ist es zudem selbst überlassen, sich zwischen den Kristallisationspunkten frei zu bewegen, d.h. abhängig von ihrer eigenen Befindlichkeit ihre jeweiligen ‚Loopgruppen’ zu verlassen, den Bühnenraum zu nutzen und damit ihre eigene Befindlichkeit – genauer: die der zu spielenden Person – darzustellen.

Das Ringen und Suchen von Vladimir und Estragon untereinander spiegelt sich in dem dialogischen Prinzip von Spiel- und Textgruppe und Musik wider. Unsere Musiker sitzen dazu räumlich getrennt und entwickeln ihr eigenes Spiel, welches nicht auf das Geschehen auf der Bühne ausgerichtet ist, sich aber, da ja im Kern dieselbe Erzählung, mit den anderen Strängen eben auch trifft.

Die Szenerie ist, wie auch das Stück, quasi entkleidet, die normalerweise hinter der Bühne befindlichen Überbleibsel früherer Stücke, sind nicht wie üblich verborgen, sondern bilden den zu bespielenden Raum.


Aufführungen:

Mittwoch, 9. Mai 2012, 19:30 Uhr, DG-Mehrzwecksaal (Eingang Kantstraße)
Donnerstag, 14. Juni 2012, 20:00 Uhr, E.T.A. Hoffmann-Theater (19. Bamberger Schultheatertage)
Freitag, 21. SEP 2012, 9:00 Uhr, Schultheater der Länder 2012 (An der Urania 17, 10787 Berlin)
Donnerstag, 25. Juli 2013, 20:30 Uhr, 57. Bayerische Schultheatertage, Passau (Redoute)

Rezension
Fränkischer Tag: Eröffnung 19. Bamberger Schultheatertage
Flyer 19. Bamberger Schultheatertage (1), (2)
Fränkischer Tag: "Bühne frei: für Bayern nach Berlin" (12. September 2012)


Die Personen und ihre Darsteller

Wladimir - Jasmin Deinlein
Estragon - Ramona Winkler / Julia Kohlmann

Loop-Gruppe:
Laura Bergmann
Nora Duckarm
Mariella Ellwart
Franziska Glaß
Daniela Knauer
Julia Kohlmann
Marie Langheinrich
Stefan Panzer
Emilia Schramm
Marc Schuster

Pozzo - Marc Schuster
Lucky - Stefan Panzer

E-Gitarre:
  Jonas Jackl
(Christopher Strohwald)

Licht - Michael Konieczny
Video - Jakob Popp

Plakat / Programmheft:
Jan Glöckner

Regie:
Andreas Heer / Dominik Stoecker / Ludwig Bieger

Spieldauer: 55 Minuten

 
Unsere Sponsoren:



Poster
(für höhere Auflösung Bild klicken)



"Der Rote Faden im Theater"
(Foto zum Motto des Festivals "Schultheater der Länder 2012")

"Der Rote Faden im Theater"


FT vom 12. September 2012
(Ansicht als pdf: Artikel anklicken)





Probenfotos
(für höhere Auflösung Bild anklicken)

Probe 28. April 2012
Berühr-Szene (Franziska Glaß, Julia Kohlmann, Nora Duckarm)
Loop-Gruppe (Maria Langheinrich, Daniela Knauer, Julia Kohlmann, Nora Duckarm) Loop-Gruppe (Mariella Ellwart, Stefan Panzer, Franziska Glaß, Laura Bergmann)
 Loop-Gruppe (Julia Kohlmann, Daniela Knauer)
[Loop-Gruppe] vorn: (Julia Kohlmann, Laura Bergmann, Nora Duckarm), hinten: (Marie Langheinrich, Daniela Knauer, Franziska Glaß) [Loop-Gruppe] vorn: (Julia Kohlmann, Laura Bergmann, Nora Duckarm), hinten: (Marie Langheinrich, Daniela Knauer, Franziska Glaß)
Berühr-Szene (Franziska Glaß, Julia Kohlmann, Nora Duckarm)
Loop-Gruppe (Julia Kohlmann, Mariella Ellwart, Franziska Glaß, Marie Langheinrich, Nora Duckarm, Daniela Knauer, Laura Bergmann)
Estragon (Ramona Winkler) und Wladimir (Jasmin Deinlein) Estragon (Ramona Winkler) und Wladimir (Jasmin Deinlein) und Loop-Gruppe (Franziska Glaß, Laura Bergmann, Nora Duckarm, Julia Kohlmann)
Estragon (Ramona Winkler) und Wladimir (Jasmin Deinlein) und Loop-Gruppe (Marie Langheinrich, Daniela Knauer, Franziska Glaß) Julia Kohlmann, Nora Duckarm

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Aufführung DG-Mehrzwecksaal, 9. Mai 2012
(für höhere Auflösung Bild anklicken)
 


Aufführung Urania, Berlin
(21. Sept. 2012)
(für höhere Auflösung Bild anklicken)

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