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Aktuelles



Dientzenhofer-Gymnasium zum 12. Mal in Folge Umweltschule in Europa

Die Umweltministerin Ulrike Scharf überreicht die Urkunde an Margit Sestak

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Neues Pflichtfach "Nachhaltige Ernährung"?

Eine Auswahl von Schlagzeilen, die im FT seit Januar 2014 erschienen sind, zeigt die hohe aktuelle Brisanz des Themas „Nachhaltige Ernährung“:

„Wieviel Tier verträgt der Planet?“ (10. 1.)
„Gesund und nachhaltig ernähren mit dem virtuellen Regionalladen“ (21. 1.)



Auch deshalb wählten die Q11-Schüler des Ökoprofilkurses am Dientzenhofer-Gymnasium diesen Schwerpunkt und freuten sich auf die Zusammenarbeit mit Change e.V. , einem gemeinnützigen Verein mit dem Ziel, die Nachhaltigkeit in der Gesellschaft zu fördern.

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Schulgartenwettbewerb 2013



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Umweltschule in Europa 2012



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Umweltschule in Europa 2011


Das Dientzenhofer-Gymnasium erreichte zum 9. Mal in Folge diese begehrte Auszeichnung.


Umweltminister Dr. Markus Söder bei der Preisverleihung

Der Umweltminister Dr. Markus Söder zeichnete die erfolgreichen Schulen Süd- und Nordbayerns aus, die sich im Schuljahr 2010/2012 mit zwei nachhaltigen Projekten für eine Verbesserung der Umweltsituation im schulischen Bereich einsetzten. Das DG wählte die Schwerpunkte „Klimawandel“ und „Nachhaltige Mobilität“.


Bund Naturschutz, Haus- und Straßensammlung

Das Dientzenhofer-Gymnasium erreichte mit 3165,88 €, wie im vergangenen Schuljahr, das beste Sammelergebnis von allen acht beteiligten Schulen in Bamberg und Umgebung.



Dientzenhofer-Gymnasium gewinnt 10 000 € bei dem höchstdotierten deutschen Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen

Das DG hat beim Schulwettbewerb „Klima&Co“ einen Sonderpreis in Höhe von 10 000 € gewonnen. Nur zwei Schulen in Bayern gehören zu den ausgewählten Preisträgern bei diesem deutschlandweiten, von BP Europa SE und dem Zeitbildverlag organisierten Wettbewerb. Die Umweltgruppe des Dientzenhofer-Gymnasiums konnte die Jury mit ihrem nachhaltigen, kreativen Konzept zur CO2-Einsparung in der Schule überzeugen.

Der Wettbewerb ging im Schuljahr 2011/12 bereits in die dritte Runde. 115 Schulen aus ganz Deutschland meldeten sich in diesem Jahr zum Mitmachen an. Sie mussten mit einem fiktiven Budget von 50 000 € ein Konzept ausarbeiten, wie der CO2-Ausstoß an der Schule nachhaltig gesenkt werden kann. Voraussetzung war natürlich zunächst die Berechnung des aktuellen CO2- Ausstoßes. Während alle anderen Teilnehmer mit einem sogenannten Schulrechner die CO2-Emissionen der gesamten Schule aufwändig ausrechnen mussten, war diese Aufgabe für das DG eine leicht zu nehmende Hürde. Seit 2009 gibt es ein Energiesparometer an der Schule, das auf Knopfdruck den Verbrauch von Strom und Heizenergie sowie den damit verbundenen CO2-Ausstoß für jeden gewünschten Zeitraum liefert. Die Umweltgruppe konnte auf dieser Basis sofort mit der gezielten Suche nach Schwachstellen beginnen und Ideen für die nachhaltige Senkung des aktuellen CO2-Ausstoßes entwickeln. Die SchülerInnen stellten in Zusammenarbeit mit der Umweltbeauftragten das Klimaschutz-Konzept mit der Gesamtsumme von 50 000 € auf die vier Säulen Isolierung, Beleuchtung, Sensibilisierung und Mobilitätsprofil.

Die Preisverleihung fand im Rahmen einer mehrstündigen, abwechslungsreichen Abschlussveranstaltung am 22. Mai in Berlin statt. Zunächst wurden alle Schulteams in dem historischen Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt von der Moderatorin Johanna Klum begrüßt. Sie stellte dann auch den Vorstandsvorsitzenden BP Europa SE, Herrn Michael Schmidt, vor und befragte ihn zu den Zielen dieses Wettbewerbs. Anschließend präsentierten die besten drei Schulen vor allen Gästen und der Final-Jury ihr Konzept zur CO2-Einsparung. Während sich die Juroren zur Beratung zurückzogen, wurden die zehn Sonderpreise, die schon zwei Wochen vor der Veranstaltung feststanden, verliehen.
Der Höhepunkt war dann die spannende Bekanntgabe der Plätze 1 bis 3. Nur das Siegerteam, die Hans-Viessmann-Schule aus Frankenberg, konnte 50 000 € zur Umsetzung des gesamten Konzepts gewinnen, Platz 2 und 3 erhielten 30 000 bzw. 20 000 €. Nach dem anschließenden reichhaltigen Buffet hatte das DG-Schulteam bis zur Abreise noch viel Zeit mit den verschiedenen öffentlichen Verkehrsmitteln die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der multikulturellen Metropole Berlin kennenzulernen.

Natürlich kann die Umweltgruppe des DG mit dem Sonderpreis von 10 000€ nur einen Teil des eingereichten Gesamtkonzeptes umsetzen. Ohne große Diskussionen entschieden sich die SchülerInnen für die Renovierung des Fahrradkellers, einem wichtigen Baustein in dem umfassenden Maßnahmenpaket auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität am DG. Zahlreiche Aktionen wurden in diesem Schuljahr in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltamt, dem Stadtplanungsamt und den Stadtwerken Bamberg zu diesem Thema durchgeführt.
Auf dem Umweltbildungsseminar für die UmweltsprecherInnen und die Umweltgruppe am 24./25. April in der Jugendherberge Wolfsschlucht unter dem Motto „Neue Wege zu einer nachhaltigen Mobilität“ stand zunächst die Sicherheit beim Radverkehr im Mittelpunkt. Die Verkehrserzieher Klaus Fuß und Franz Werner informierten über die vorschriftsmäßige Ausrüstung eines verkehrssicheren Fahrrades und bildeten anschließend eine Gruppe von SchülerInnen für die eigenständige Durchführung eines Fahrradchecks am DG aus. Mängel an den mitgebrachten Fahrrädern dieser zukünftigen MultiplikatorInnen wurden sofort kostenfrei von zwei Mitarbeitern eines Radladens vor Ort behoben.
Nach einer kurzen Pause war es ein großes Anliegen des nächsten Referenten, Herrn Harald Pappenscheller, Vorstandsmitglied im ADFC Bamberg, gemeinsam mit seiner Frau die Grundzüge einer autofreien Stadt Bamberg darzustellen und mit den engagierten UmweltschützlerInnen über diese Zukunftsvision zu diskutieren.
Nachdem sich alle bei einem ausgiebigen Abendessen gestärkt hatten, beschäftigten sich in den anschließenden Abendstunden sechs Arbeitskreise mit verschiedenen Schwerpunkten zur Förderung der nachhaltigen Mobilität am DG. Die Gruppen wurden dabei von Vertreterinnen des Elternbeirats (Frau Uta Fugmann, Frau Claudia Genslein, Frau Petra Rudel) unterstützt und konnten sich von Frau Dagmar Spangenberg, Sachbearbeiterin im Stadtplanungsamt, jederzeit Informationen und Ratschläge holen.
Im Mittelpunkt der Präsentationen am nächsten Tag stand die Vorstellung der ausgearbeiteten konkreten Projekte und des Elternbriefes, der an alle Eltern der Jahrgangsstufen 5-Q11 am 11. Juni verteilt wurde und zu einem Überdenken des Mobilitätsverhaltens führen soll.

Bei der Aktion Elterntaxi am 9. Mai erhielten alle Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fuhren, einen Busfahrplan sowie den neuen Radwegenetzplan von Bamberg und Umgebung. Die SchülerInnen oder Lehrkräfte, die zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus kamen, wurden an diesem Tag mit kleinen Geschenken belohnt, u.a. mit einem Apfel aus der Region.

Am 20. Juni fand dann das Projekt „FahrRad zur Schule“ unter dem Motto „Radfahren macht Spaß, ist gesund und schont die Umwelt“ statt. Alle, die an diesem Tag mit dem Fahrrad zur Schule kamen, erhielten einen Gutschein für eine fruchtige Überraschung aus der Region nach einem Rezept vom Erdbeerhof Schuster. Zusätzlich führte das Expertenteam, das beim Umweltbildungsseminar durch die Verkehrserzieher eingewiesen wurde, einen freiwilligen und kostenlosen Fahrradcheck für alle Klassen durch. Die federführende Organisatorin Luisa Pflaumer, Q 11, freute sich über die zuverlässige, engagierte Mitarbeit der SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte. Die Aktion wurde vom Elternbeirat und von der Regionalkampagne Stadt und Landkreis Bamberg finanziell unterstützt.
Im Rahmen dieser vielfältigen Aktivitäten spielt die Renovierung des Fahrradkellers mit dem Preisgeld eine zentrale Rolle, da die SchülerInnen am DG ihr Fahrrad sicher abstellen wollen. Der Umbau wird in Zusammenarbeit mit dem Amt für Immobilienmanagement durchgeführt. Der zuständige Amtsleiter, Herr Christian Wonka, hat sich bereits über die gewünschten Maßnahmen vor Ort informiert. Noch vor Beginn der Sommerferien werden sich VertreterInnen der Schulleitung, des Kollegiums, der Umweltgruppe und des Elternbeirats am runden Tisch zusammensetzen und nach einer Prüfung der vorgelegten Entwürfe ein Konzept auswählen.




Das Dientzenhofer-Gymnasium wurde zum 7. Mal in Folge mit dem Titel „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet.



Im Rahmen einer Festveranstaltung verlieh Umweltminister Dr. Markus Söder in der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg die begehrte Auszeichnung an 94 bayerische Schulen. „Das ist gegenüber 73 Schulen im letzten Jahr ein neuer Rekord“, betonte der Bayerische Umweltminister und überreichte Urkunden und Fahnen an die erfolgreichen TeilnehmerInnen.

Das DG beteiligte sich heuer mit zwei Projekten an dem Wettbewerb Umweltschule in Europa. Unter dem Motto „Klimawandel – wir tun was DaGegen“ wurden fächerübergreifende Aktionen in verschiedenen Jahrgangsstufen durchgeführt. In den 5. Klassen fand der schon fast traditionelle Wettbewerb „Zukunftsfähige Klasse“ statt, denn gerade die Neuankömmlinge am DG sollten wissen, was sie gegen den Klimawandel tun können, und diese Vorstellungen in der Schule sowie zu Hause in die Praxis umsetzen. Für die drei Siegerklassen wurde eine gemeinsame Abschlussveranstaltung durchgeführt, auf der sich zum ersten Mal die neue Partnerfirma des Dientzenhofer-Gymnasiums Schott Solar AG vorstellte und durch ihren Pressesprecher Lars Waldmann einen Experimentierkoffer überreichen ließ. Ein Höhepunkt in diesem Schuljahr war aber die offizielle Einweihung des Energiesparometers im Beisein zahlreicher Ehrengäste – an der Spitze Oberbürgermeister Andreas Starke. Seit Anfang März liefert jetzt ein großer Bildschirm per Knopfdruck Informationen über die Verbrauchswerte, die im Sekundentakt eintreffen, gespeichert, aussortiert und visuell dargestellt werden. Das Programm zeigt aber auch ganz detailliert den CO2-Ausstoß an und bietet interessante Vergleichswerte. Schon allein deshalb ist die bisher in Bayern einmalige Einrichtung dieses intelligenten Messgeräts ein außergewöhnliches Projekt, das sich vielseitig in der Schule einsetzen lässt. Die Multivision Klima und Energie für alle 7., 10. und 11. Klassen bedeutete eine wertvolle Ergänzung der langjährigen Bildungsarbeit zur Sensibilisierung für den Klimaschutz am DG.
Als zweites Projekt wählte die Umweltgruppe den Schwerpunkt „Einfälle statt Abfälle“. Die UmweltsprecherInnen informierten in diesem Zusammenhang in den „Zeit-für-uns-Stunden“ über die richtige Abfalltrennung in den Klassenzimmern, in den Fluren und im Pausenhof am DG. Außerdem wurde eine neue Wertstoffinsel für die getrennte Sammlung von CDs und Althandys beschlossen. Die Aktion „Her mit dem Handy“ in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Religion war eine gute Möglichkeit, diesen neuen Sammelbehälter einzuführen. Abschließend wurde diese Abfallproblematik auf dem zweitägigen Umweltbildungsseminar in der Frankenakademie Schloss Schney noch vertieft durch Vorträge von externen ExpertInnen und Diskussionen in Arbeitskreisen, die sich intensiv mit der praxisorientierten Umsetzung von Müllvermeidung und Abfalltrennung an verschiedenen Brennpunkten im DG auseinandersetzten. Für die Unterstufe hatte die Umweltgruppe einen Stationsbetrieb zu dieser Thematik vorbereitet. Dabei spielte das Prinzip Lernen durch Lehren eine zentrale Rolle.


Ansprache des Bayrischen Umweltministers



Persönliches Gespräch des Umweltministers mit Margit Sestak über die durchgeführten Projekte



Präsentation der Projekte im Rahmen einer Ausstellung


Das Dientzenhofer-Gymnasium errang zum 6. Mal in Folge den begehrten Titel Umweltschule in Europa

 
Verleihung der Urkunden durch Herrn Staatsminister Dr. Markus Söder an Margit Sestak (DG) und Brigitte Lassmann (Volksschule Stegaurach)

 
Am Montag, den 15. Dezember verlieh Umweltminister Dr. Markus Söder in den Räumen der Wilhem-von-Stieber-Realschule in Roth 73 bayerischen Schulen die Auszeichnung Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“. Damit erhielten so viele Schulen wie nie zuvor diese begehrte Auszeichnung. Besonders lobte Dr. Markus Söder die beeindruckende Vielfalt an Möglichkeiten, mit denen die Schulen nachhaltige Entwicklung gestalten und hob wörtlich hervor: „Die Kinder und Jugendlichen zeigen mit diesen Projekten generationenübergreifendes Verantwortungsbewusstsein!“
Mit mindestens zwei Projekten nahmen die Schulen an der Ausschreibung „Umweltschule in Europa“ 2007/2008 teil, die alljährlich von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung im Auftrag der Europäischen Umweltbildungsstiftung F.E.E. vergeben wird. Dabei koordiniert der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. die Aktivitäten der Schulen in Bayern.
Das Dientzenhofer-Gymnasium beteiligte sich mit folgenden Projekten an dieser Ausschreibung. Zunächst wurde ein Wettbewerb zum aktuellen Thema „Klimawandel-wir tun was dagegen“ für alle 5. Klassen angeboten. Dabei spielte heuer neben Energiesparen in der Schule besonders umweltverträgliches Verhalten zu Hause eine wichtige Rolle. Schwerpunkt war das richtige Ausschalten von Elektrogeräten, die im Standby-Betrieb viel Strom fressen. Die UmweltsprecherInnen ließen sich dabei von Herrn Dr. Trautmann-Popp in seinem BN-Büro beraten. Mit Messgeräten wurde dann der exakte Verbrauch im Standby-Modus festgestellt und auf das richtige Ausschalten durch den Einsatz von Steckerleisten mit Kippschaltern geachtet. Die Berechnung der eingesparten Kilowattstunden im einzelnen Haushalt durch diese Maßnahmen verdeutlichte eindrucksvoll das hohe Einsparpotential. Eine Auswahl von 5.Klässlern beteiligte sich deshalb auch begeistert an der BN-Aktion „Klima schützen per Knopfdruck“ bei der Auftaktveranstaltung zur bayerischen Klimawoche in Nürnberg und stellte sich den Fragen des Reporters von Radio Bayern 3.
Nach Ablauf des Wettbewerbszeitraumes konnten die Siegerklassen an einer großen gemeinsamen Veranstaltung teilnehmen, die auch von Schülern der Oberstufe mitgestaltet wurde. Sie zeigten einfache Versuche zum Thema Standby und Energiesparlampen nach dem wichtigen pädagogischen Prinzip Lernen durch Lehren. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Jahrgangsstufen wurde durch eine gemeinsam geplante Steckerleistenaktion auf dem Schulfest noch vertieft.
Auch beim 2. Projekt ging es um eine jahrgangsübergreifende Kooperation bei der Auseinandersetzung mit der zentralen Frage „Können Erneuerbare Energien unseren ständig steigenden Energiehunger stillen?“ Fast 100 engagierte Umweltschützer des Dientzenhofer-Gymnasiums wählten dieses Thema als Schwerpunkt ihres zweitägigen Seminars in der Frankenakademie Schloss Schney. Die UmweltsprecherInnen und die 40 Mitglieder der Umweltgruppe hörten Vorträge von den beiden Experten der Stadt Bamberg Herr Küfner und Herr Fischer und erarbeiteten in Workshops Anwendungsmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile dieser Energieformen, besonders im Hinblick auf eine mögliche Nutzung erneuerbarer Energien im persönlichen Umfeld.
Das war auch der Schwerpunkt des fächerübergreifenden Projektes in der 11. Jahrgangsstufe. Die Präsentationen auf der Grundlage von aktuellen Forschungsergebnissen wurden ergänzt durch eine Exkursion unter der Leitung von Dr. Trautmann Popp zum Thema „Erneuerbare Energien in Bamberg“. Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion über die zukünftige Energieversorgung Deutschlands unter Berücksichtigung der konträren politischen Standpunkte für alle am Projekt beteiligten 11. Klassen.
 
Gruppenfoto von allen ausgezeichneten Schulen des Bezirks Oberfranken, Margit Sestak und Gerhard Krahl vertreten das Dientzenhofer-Gymnasium


Festansprache durch Herrn Staatsminister Dr. Markus Söder


Verleihung der Urkunden


Präsentation der Projekte des DG


Klaus Hübner, DGU Landeskoordinator Bayern, unterstützt die Präsentation unserer Schule
 


Umweltschule in Europa 2007


Das Dientzenhofer-Gymnasium errang zum fünften Mal in Folge den begehrten Titel „Umweltschule in Europa“

Der Umweltminister Bernhard verlieh heuer in den Räumen des Viscardi-Gymnasiums in Fürstenfeldbruck 62 bayerischen Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21 – Schule 2007“. Damit erhielten so viele Schulen wie nie zuvor diese begehrte Anerkennung. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass sich in diesem Jahr bei den teilnehmenden Schulen das ganze Spektrum der bayerischen Schullandschaft abbildete. Nicht nur Grund-, Haupt-, Realschulen und Gymnasien haben sich beteiligt, sondern auch Wirtschafts- und Berufsschulen oder Fördereinrichtungen!
„Dieser Trend geht in die richtige Richtung“, so Bernhard wörtlich. Durch intensive Projektarbeit würden nicht nur Verständnis, Achtung und sorgsamer Umgang mit der Natur gefördert, sondern auch Teamfähigkeit oder die Kompetenz, das Schulleben mitzugestalten. „Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels sei es für jeden Einzelnen nötig, Verantwortung zu übernehmen und in seinem Einflussbereich für nachhaltige Entwicklung einzutreten“, so Bernhard weiter.
Die Schulen müssen für diese Ausschreibung, die alljährlich von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung vergeben wird, zwei Projekte zum Thema Umwelt oder Nachhaltigkeit bearbeiten und dokumentieren. Eine Jury, u.a. aus Vertretern des Umwelt- und des Kultusministeriums, überprüft diese Projekte und entscheidet über die Vergabe der Auszeichnung.
Das Dientzenhofer-Gymnasium bearbeitete mit allen 5. Klassen das fächerübergreifende Projekt „Zukunftsfähige Klasse“, das unter dem aktuellen Motto „Klimawandel – wir tun was dagegen“ stand. In einer Auftaktveranstaltung wurden die zweihundert Fünftklässler u.a. über Merkmale, Ursachen und Folgen des Klimawandels informiert. Danach hatten die SchülerInnen 12 Wochen Zeit, lokale Maßnahmen gegen diese globale Problematik zu entwickeln. Partizipation, Kooperation mit den Eltern und enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Experten spielten bei dieser Projektarbeit eine zentrale Rolle. Während einer großen gemeinsamen Abschlussveranstaltung präsentierten die einzelnen Klassen eindrucksvoll ihre Ergebnisse. Am Ende wurden alle Beteiligten mit einem Buffet unter dem Motto „Aus der Region für die Region“ belohnt. Die Eltern bereiteten die angebotenen Köstlichkeiten aus einheimischen Produkten zu!
In dem zweiten Projekt engagierten sich die Schülerinnen und Schüler am DG für eine Verbesserung des Ressourcenschutzes. Auf einem zweitägigen Seminar in der Frankenakademie Schloss Schney, an dem alle UmweltsprecherInnen und die Umweltgruppe teilnahmen, informierten der Umweltpädagoge Dr. Christoph Dittmar und der Energiefachberater Dr. Ludwig Trautmann-Popp vom Bund Naturschutz über die Möglichkeiten zur Schonung der natürlichen Ressourcen und die damit verbundenen aktuellen Probleme. Für die Unterstufe wurde dann eine Exkursion zum Informationszentrum „Waldhaus Mehlmeisel“ organisiert. Vor Ort erhielten die jüngsten Umweltschützer am DG einen Einblick in das Thema „Wald und Ressourcenschutz“. Einen Höhepunkt dieses Seminars bildete die grundlegende Einführung in Argumentations- und Präsentationsmöglichkeiten, besonders bei der Auseinandersetzung mit ökologischen Themen, was sich positiv auf die Arbeit der Kleingruppen auswirkte, die sich am Abend u.a. mit den konkreten Möglichkeiten zur Ressourcenschonung am DG und den Thema „Pro Wald- den Wald bewahren und schützen“ beschäftigten.
Die Umweltgruppe startete in diesem Zusammenhang eine Initiative, die zu einer Sensibilisierung für den nachhaltigen Ressourcenschutz führen sollte. Die engagierten SchülerInnen informierten die 5. und 6. Klassen über das Abfalltrennsystem an unserer Schule, erklärten anhand von selbst erarbeiteten Folien die positiven Folgen einer konsequenten Trennung und entwickelten ein Quiz zu dieser Thematik mit attraktiven Preisen für die Siegerklassen!
Neben dieser aktuellen Projektarbeit wurde bei der Preisverleihung das langjährige, kontinuierliche Engagement des Dientzenhofer-Gymnasiums für eine nachhaltige Umweltbildung als wesentlicher Baustein eines eigenen Schulprofils hervorgehoben!


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