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Neue Beete-alte Sorten, ein Beitrag des Dientzenhofer - Gymnasiums zur Bewahrung des „grünen Erbes“

 
Pünktlich zum Jubiläum des Oberen Gärtnervereins gab es am DG eine Premiere, über die sich die fest in der Tradition verwurzelten Bamberger Gärtner freuen können. Junge Gärtnerinnen und Gärtner der sechs 5. Klassen am DG organisierten am 2. Juli einen Markttag unter dem Motto „Frische Qualität – direkt vom Erzeuger“, an dem sie von ihren eigenen neuen Beeten in der Schule Salate und Gemüsesorten anboten. Während die Bamberger Gärtner um den Erhalt ihres Gärtnerlandes kämpfen, entstand am DG mit Unterstützung des Gartenbauamtes eine neue Anbaufläche, die sich nach alten Plänen auf ehemaligem Gärtnerland befindet. Aus einer unattraktiven, „leblosen“ Cotoneaster- Anpflanzung entwickelte sich ein beliebter und belebter Anziehungspunkt mit regionaltypischen Gemüsesorten, der durch seine zentrale Lage einen wertvollen Multiplikatoreffekt auslöst.
Seit Mai 2013 strömen in den beiden Pausen und nach dem Unterricht begeisterte FünftklässlerInnen zum Neubau, nehmen Hacke oder Gießkanne und beginnen vor den Augen zahlreicher staunender MitschülerInnen mit der Pflege ihrer liebevoll gestalteten Beete. „Es macht einfach Spaß und außerdem wollen wir gewinnen!“, betont Sina Wachter, Klasse 5b, denn die Siegerklasse mit den besten Ideen für die Anpflanzung und Vermarktung der Produkte darf am 10. Juli in der Umweltstation Fuchsenwiese an einer kniffeligen Wühlerei im Gemüsebeet teilnehmen.
Bei diesem kreativen Konzept spielt auch der Anbau alter Lokalsorten als Beitrag zur Bewahrung des „grünen Erbes“ der Bamberger Gärtner eine ganz besondere Rolle. Diese Aufgabe übernahmen SchülerInnen des Ökoprofilkurses in der Q11 und hatten dafür ein neu angelegtes Beet neben den FünftklässlerInnen zur Verfügung. Sie setzten sich zunächst theoretisch mit dem Thema „Das Leben der Bamberger Gärtner früher und heute“ in Zusammenarbeit mit dem LBV und der Universität Bamberg auseinander und nahmen dann Kontakt auf mit der Gärtnerei Neubauer, die noch alte Lokalsorten anbaut. Der Gärtnermeister Heinrich Neubauer informierte vor Ort über seine praktischen Erfahrungen und brachte Saatgut von dem einzigartigen „Bamberger Hörnla“ und der birnenförmigen Bamberger Zwiebel zur Anpflanzung mit.
Schon nach kurzer Zeit stellten die jungen GärtnerInnen fest, dass sie einen Schuppen für die Gartengeräte brauchen. Den Auftrag hat die Schreinerei der Bamberger Lebenshilfewerkstätten übernommen, die Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen anbietet. Der gemeinsame Aufbau am 7. Juni direkt neben den Beeten war ein kleiner Schritt zur Inklusion, die in Zukunft noch ausgebaut werden soll. Finanzielle Unterstützung erhielten wir vom Bund Naturschutz und von der Regionalkampagne Stadt und Landkreis Bamberg.
Für die Zukunft steht die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt, d.h. die Pflege der Beete durch die 5. Klassen und den Ökoprofilkurs soll nicht einmalig, sondern regelmäßig jedes Jahr stattfinden.
 


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