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BWINF-Camp 2014

BWINF-Camp 2014 am Hasso-Plattner Institut Potsdam
Ein Bericht von Maximilian Hornung (Q12), der zur Zeit sehr erfolgreich am Bundeswettbewerb Informatik teilnimmt. PLA
Das Hasso-Plattner Institut wurde von Hasso Plattner, einem der Mitbegründer von SAP gegründet, und ist eine private Universität ohne Studiengebühren in der Nähe von Potsdam. Dort wird nur ein Studiengang, IT-Systems Engineering, angeboten, bei dem im Vergleich zum klassischen Informatikstudium große Teile der theoretischen Mathematik und Informatik weggelassen und diese Inhalte durch ein großes Softwareprojekt mit einem Wirtschaftsunternehmen im 5./6. Semester ausgegleichen werden. Auch finden sich im Studiengang Vorlesungen über Techniken der Modellierung, über wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen sowie Module für Projektmanagement und Soft Skills. Durch diese praktische Ausrichtung des Studiengangs und HPI-Connect, einer jährlichen Kontaktveranstaltung mit IT-Unternehmen, ermöglicht ein Studium dort hervorragende Karrierechancen.

Das BWINF-Camp ist eine von 6 jährlichen Veranstaltungen der dortigen Schülerakademie und hilft, Schüler auf die 2. Runde des Bundeswettbewerbs Informatik vorzubereiten. In der 2. Runde müssen äußerst komplexe Probleme gelöst werden, wozu man fortgeschrittene Kenntnisse der Informatik und eine Menge Zeit benötigt.
Zu Beginn des Camps wurde uns in kleinen Gruppen das HPI und dessen Forschungsgebiete/seine Lehrstühle vorgestellt. Dies sind die Interaktion von Mensch und Computer über neue Wege wie z.B. der Bedienung über einen Teppich, das In-memory-Data-Management, bei dem Daten nur im Arbeitsspeicher eines Computers für eine höhere Berechnungsgeschwindigkeit gehalten werden.
Anschließend hörten wir alle einen ausführlichen Vortrag über Modellierung, Objektorientierung und das Modellieren in der Informatik mit UML. Nach dem Abendessen bekamen wir noch eine zweistündige „Einführung“ in Java, wobei wir hauptsächlich die Verwendung verschiedener Collection-Klassen (List, Set, Map) und die Nutzung von SVN zur Versionierung eines Projektes lernten.
Am Folgenden Tag wurden die Teilnehmer von einem der HPI-Studentenklubs betreut und in kleine Teams aufgeteilt. In diesen Teams haben wir dann eine künstliche Intelligenz für eine verkomplizierte Form von Schiffeversenken programmiert ( nur 1 Ozean, 6 verschiedene Schiffe, etc.). Dabei waren Techniken der Modellierung mit UML wichtig, die uns am Vortag beigebracht worden waren, weil sonst ein Team von 7-8 Leuten nicht zu koordinieren gewesen wäre. Während des Projektes benutzten wir SVN zur Versionierung des Programms, wobei in jeder Gruppe am Samstag zwischen 49 und über 100 Versionen hochgeladen wurden. Es war zwar zeitweise etwas stressig, weil besonders am Ende die Zeit sehr knapp wurde, aber die Stimmung blieb trotzdem stets gut.

Maximilian Honung (untere Reihe, ganz links)
Am Sonntag wurden die KIs von den Teilnehmern vorgestellt, anschließend traten die verschiedenen künstlichen Intelligenzen gegeneinander an, die trotz der kurzen Entwicklungszeit alle lauffähig waren. Gewonnen hat die KI der Studenten des HPI, die fast ausnahmslos gegen die Programme der Schüler gewann.




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