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Nachhaltige Ernährung

Neues Pflichtfach „Nachhaltige Ernährung“?

Eine Auswahl von Schlagzeilen, die im FT seit Januar 2014 erschienen sind, zeigt die hohe aktuelle Brisanz des Themas „Nachhaltige Ernährung“:
 
„Wieviel Tier verträgt der Planet?“ (10. 1.)
„Besser als jedes Etikett und Label“ (23. 1.)
„Gesund und nachhaltig ernähren mit dem virtuellen Regionalladen“ (21. 1.)
„Apfel statt Schokoriegel“ (31. 1.)
„Die Fettbombe“ (12. 2.)
 

Auch deshalb wählten die Q11-Schüler des Ökoprofilkurses am Dientzenhofer-Gymnasium diesen Schwerpunkt und freuten sich auf die Zusammenarbeit mit Change e.V. , einem gemeinnützigen Verein mit dem Ziel, die 
Nachhaltigkeit in der Gesellschaft zu fördern. Die Change e.V.- Mitglieder Anna Dicker und Max Nachbauer, die beide an der Uni Bamberg studieren, stellten dem Kurs zu Beginn die Eckpunkte des mehrwöchigen Projektes vor: „Nachhaltige Gerichte“, „Nachhaltiges Einkaufen“, „Nachhaltiges Kochen“ und„Ernährungstagebuch“. Die Zusammenstellung eines Rezeptes nach dem Saisonkalender in vier verschiedenen Gruppen sorgt schon für die erste Überraschung: Es gibt bei uns auch im Winter eine breite Auswahl an regionalen vegetarischen Produkten, aus denen sich leckere, gesunde Menüs zaubern lassen. Der Kurs einigt sich mit knapper Mehrheit auf die gemeinsame Zubereitung eines vegetarischen Döners, vielleicht auch um das beliebte Fastfood-Angebot mit dieser nachhaltigen DG-Spezialausführung zu hinterfragen.
Eine Woche später wird die Projektarbeit vom Klassenzimmer in einen Supermarkt verlegt. In den Regalen versprechen unzählige Labels, Etiketten und Siegel beste Bioqualität und eine regionale Herkunft. „Aber wo fängt die Nähe an?“, fragt sich Jan Schleuppner, Q11, als er einen Blaukrautkopf in der Regionaltheke mit der Herkunftsangabe „Deutschland“ findet. Kommen alle Zutaten aus der Region? Dazu müssen die Schüler schon ganz sorgfältig den kleingedruckten Text auf den Verpackungen lesen. Das bedeutet einen hohen Zeitaufwand, aber dann wird der Einkaufswagen mit einem guten Gefühl zur Kasse geschoben.
Der Höhepunkt ist für alle das gemeinsame Kochen in der DG – Schulküche. An den Tischen wird geschnippelt, gehobelt und geknetet, denn natürlich wird das Fladenbrot selbst gebacken. Die jungen Köche sind dann von ihrem gemeinsamen Endprodukt begeistert und servieren stolz den beiden geladenen Gästen Silke Mäusbacher und Karl Fischer als Vertreter der Regionalkampagne die vegetarische Köstlichkeit.

„Diesen Döner werde ich mit meinen Eltern zu Hause nachkochen“, nimmt sich Tobias Kabitz, Q11, vor und beißt genüßlich in das frische Fladenbrot. Dann aber kommt die Stunde der Wahrheit. Die Schüler sollen eine Woche lang ein Ernährungstagebuch führen, um den eigenen Lebensstil kritisch zu hinterfragen. Die offensichtlichen Defizite lösen interessante Diskussionen über die Gründe und mögliche Maßnahmen aus. „Nachhaltige Ernährung sollte in Bayern ein Pflichtfach werden!“, fordert Marco Weinkauf, Q11, in diesem Zusammenhang. Da diese Forderung trotz anstehender Kommunalwahlen wahrscheinlich nicht so schnell umgesetzt wird, plant die DG-Gruppe zunächst als Multiplikatoren ihre neuen Erkenntnisse an die SchülerInnen der benachbarten Heidelsteigschule weiterzugeben, und wird dabei von Change e.V. und der Regionalkampagne unterstützt.
 
 

 
 
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